Behind the mic: „Ich bin Unternehmerin PUNKT“- der Podcast von Frau in der Wirtschaft

von Nora Mayr
Veröffentlicht: Mai 20, 2026

Auf unserer Podcast Roadmap 2026 legen wir auch immer wieder kurze Zwischenstopps ein und blicken hinter die Kulissen bei unseren Corporate Kund:innen. „Ich bin Unternehmerin PUNKT.“ So heißt der brandneue Podcast von Frau in der Wirtschaft Oberösterreich, den wir seit Jahresbeginn betreuen dürfen. Wir haben mit der Landesvorsitzenden von Frau in der Wirtschaft, Lisa Sigl, über die Beweggründe hinter dem Podcast gesprochen.

 

wepodit: Liebe Lisa, Frau in der Wirtschaft ist das starke Netzwerk für 40.000 Unternehmerinnen in Oberösterreich. Anfang des Jahres seid ihr auf uns zugekommen und habt gesagt: „Es gibt so viele tolle Unternehmerinnen in Oberösterreich, die wollen wir mit einem eigenen Podcast vor den Vorhang holen.“ Gesagt, getan: am 1.April ist die erste Folge online gegangen. Was ist eure erste Bilanz?

Lisa Sigl: Die Resonanz hat unsere Erwartungen ehrlich gesagt übertroffen. Schon nach den ersten Episoden erhielten wir viel positives Feedback von Hörer:innen, aber auch aus der Unternehmerinnen-Community. Es zeigt: Es gibt ein echtes Bedürfnis danach, authentische Geschichten von Frauen im Wirtschaftsleben zu hören. Besonders freut uns die hohe Durchhörquote. Das zeigt uns, dass die Gespräche die Menschen wirklich fesseln und wir mit dem Format einen Nerv getroffen haben.

wepodit: Um welche Themen geht es im Podcast und was wollt ihr damit konkret erreichen?

Lisa Sigl: Wir sprechen mit Unternehmerinnen aus Oberösterreich über ihre persönlichen Wege, ihre Unternehmen und die Geschichten hinter ihrem Erfolg. Themen wie Gründung, Führung, Vorsorge, Vereinbarkeit, Nachhaltigkeit oder persönliche Herausforderungen stehen im Fokus. Unser Ziel ist es zu zeigen, wie vielfältig und spannend Unternehmertum in Oberösterreich heute ist.

wepodit: Aktuell halten wir bei drei erschienenen Podcast-Episoden. Welche Rückmeldungen gibt es dazu von den Hörer:innen?

Lisa Sigl: Sehr positive. Besonders die Offenheit und Authentizität der Gespräche wird hervorgehoben. Viele sagen, dass ihnen erst durch den Podcast bewusst wurde, was alles hinter einem Unternehmen steckt und welche Persönlichkeiten dahinterstehen. Genau diese Einblicke sind es, die inspirieren und manchmal auch berühren.

wepodit: Du moderierst „Ich bin Unternehmerin Punkt.“ als Landesvorsitzende von FIDW selbst. Was war dabei für dich zu Beginn die größte Challenge?

Lisa Sigl: Ich habe zwar schon etwas Podcast-Erfahrung, aber plötzlich auf der anderen Seite zu sitzen, aktiv zuzuhören, nachzufragen und den Raum für andere zu öffnen, das ist für mich etwas Neues. Gerade weil viele Geschichten sehr persönlich und berührend sind, ist es wichtig, mit viel Feingefühl zu moderieren. Unser Anspruch war von Anfang an: kein klassisches Business-Interview, sondern ein echter, menschlicher Dialog.

wepodit: Ihr habt euch für eine Produktion der ganzen Podcast-Staffel an drei Aufnahmetagen entschieden. Worin seht ihr hier den Vorteil?

Lisa Sigl: Die geblockte Produktion hat uns ermöglicht, uns voll auf die Gespräche zu konzentrieren und eine gewisse Dynamik zu entwickeln, die den Episoden gutgetan hat. Organisatorisch war es vermutlich auch für alle Beteiligten einfacher. So konnten wir die Staffel strukturiert und zeitnah umsetzen.

wepodit: Inwiefern unterstützt euch der Podcast auch als Tool im Marketing-Mix?

Lisa Sigl: Der Podcast ist für uns mehr als nur ein Audioformat. Einerseits machen wir damit die Leistungen und Geschichten von Unternehmerinnen in der breiten Öffentlichkeit sichtbar. Andererseits ergänzt der Podcast unsere Veranstaltungen ideal: Diese sind oft sehr stark nachgefragt und schnell ausgebucht, was natürlich etwas Positives ist. Gleichzeitig möchten wir aber auch all jenen die Möglichkeit geben, die inspirierenden Geschichten und Erfahrungen zu hören, die nicht live dabei sein können. So schaffen wir Reichweite, Sichtbarkeit und nachhaltigen Content weit über den eigentlichen Event hinaus.

wepodit: Welche Tipps würdet ihr anderen Organisationen geben, die überlegen, einen Corporate Podcast zu starten?

Lisa Sigl: Unser wichtigster Tipp: Machen Sie sich vorab klar, warum Sie den Podcast ins Leben rufen und welchen Mehrwert er bieten soll. Ein Corporate Podcast wirkt dann besonders authentisch, wenn er echte Geschichten erzählt und sich jeder etwas mitnehmen kann. Gleichzeitig unterschätzen Sie nicht den organisatorischen Aufwand: Ein durchdachtes Konzept, klare Abläufe und Kontinuität sind entscheidend. Und haben Sie den Mut, Persönlichkeiten auch für persönliche Themen Raum zu geben.

wepodit: Ihr habt zusätzlich zu den „normalen“ Podcast-Episoden auch noch eine Live-Episode für November geplant. Erzähl uns dazu doch bitte mehr!

Lisa Sigl: Genau! Wir erweitern unser bewährtes Panelformat „Ladies Lounge“ um eine Live-Podcast-Folge. Das Format entstand aus der Erkenntnis: Neben Keynotes sehnen sich viele nach ehrlichen, praxisnahen Geschichten von Unternehmerin für Unternehmerin. Mit der Live-Episode machen wir diese Momente nicht nur vor Ort, sondern auch digital, langfristig und für ein breiteres Publikum hörbar.

wepodit: Ein Podcast entwickelt sich langfristig. Schauen wir in die Zukunft: Was wollt ihr in den nächsten zwei Jahren mit eurem Podcast für FIDW erreichen?

Lisa Sigl: Der Podcast läuft über zwei Jahre, weil wir das Ziel haben, Unternehmerinnen aus allen 18 Bezirken Oberösterreichs zu porträtieren. Es geht nicht nur um Erfolg, sondern auch um Bewusstseinsbildung: für Vorsorge, Nachhaltigkeit oder persönliche Entwicklung. Jede Folge soll einen Mehrwert bieten für das Unternehmen und das Leben. Am Ende wollen wir eine starke, hörbare Community haben.

wepodit: Vielen Dank liebe Lisa für deine Insights zu eurem Corporate Podcast „Ich bin Unternehmerin PUNKT“. Wir wünschen euch für das sehr gelungene Projekt viel Erfolg!

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