Behind the mic: „WEITBLICK“- der Podcast von Internorm

Zeit für einen weiteren Boxenstopp auf unserer Podcast Roadmap! Immer wieder werfen wir ja bei unseren Corporate Podcast-Projekten einen Blick hinter die Kulissen – oder wie im heutigen Fall: durchs Fenster! Unser aktuelles Best Practice Beispiel ist „WEITBLICK“, der Unternehmenspodcast von Internorm. Ein besonders spannendes Format, denn hier dreht sich alles um Fenster, Hausbau und Sanierung und damit um Themen, die man vielleicht nicht sofort mit einem Podcast verbindet. Genau das macht „WEITBLICK“ aber so interessant. Wir haben mit Barbara Wurm, Head of Corporate Communications & Events bei Internorm über die Idee hinter dem Projekt gesprochen.

wepodit: Liebe Barbara, die wichtigste Frage gleich zu Beginn: Warum habt ihr euch bei Internorm für einen eigenen Unternehmenspodcast entschieden?

Barbara Wurm: Wir möchten unsere Kund:innen auf allen möglichen Touch-Points erreichen. Mit dem Podcast erschließen wir ein neues Medium, das uns ermöglicht, noch direkter zu interagieren und neue potenzielle Kunden:innen anzusprechen. Somit ist „Weitblick“ eine wirkungsvolle Ergänzung zu unseren bereits bestehenden Kommunikationskanälen. Wir haben auch einen eigenen Blog, auf dem wir diverse Themen rund um den Hausbau näher beleuchten oder einfach auch nur praktische Tipps geben. Da war ein eigener Corporate Podcast der nächste logische Schritt.

wepodit: Hörst du selbst gerne Podcasts?

Ja, natürlich hör ich auch selbst sehr gerne Podcasts. Wenn mich ein spezielles Thema gerade beschäftigt oder interessiert, dann such ich gleich mal auf Spotify, ob es auch einen passenden Podcast dazu gibt…

wepodit: Mit „Weitblick“ besetzt ihr eine besondere Nische und seid unseres Wissens nach der einzige Podcast, der sich so gezielt mit Fenstern und Türen beschäftigt. War euch dieses Alleinstellungsmerkmal von Beginn an bewusst und braucht es vielleicht auch ein bisschen Mut, zu einem solch´ spezifischen Thema einen Podcast zu starten?

Es war uns schon bewusst, dass wir in der Fenster- und Türenbranche die Ersten waren, die einen eigenen Podcast ins Leben gerufen haben.

Das passt aber auch sehr gut zu Internorm, da wir gerne die Ersten sind und Neues probieren. Das steckt einfach in der Internorm-DNA 😉

Natürlich hat es auch etwas Mut gebraucht, dieses Format einzuführen, da wir natürlich nicht wussten, wie es anlaufen und sich entwickeln würde. Wir wissen die Offenheit unserer Geschäftsführung sehr zu schätzen, die uns hier den nötigen Gestaltungsfreiraum lässt.

wepodit: Als Head of Corporate Communications und Events moderierst du den Podcast selbst. Wie war es für dich, plötzlich in diese neue Rolle zu schlüpfen, und wie hat sich dein Gefühl vor dem Mikrofon seit den ersten Aufnahmen verändert?

Das stimmt, das war neu. Ich fühl mich aber mittlerweile recht wohl vor dem Mikrofon und durfte diese Rolle auch innerhalb des Unternehmens ausbauen: mit kleinen Event-Moderationen dort und da, was mir auch großen Spaß macht.

wepodit: Welche Ziele verfolgt ihr mit „Weitblick“? Geht es euch vor allem um Wissensvermittlung und Positionierung als Expert:innen oder spielt auch Markenbildung eine wichtige Rolle?

Ich würde sagen, beides. Natürlich wollen wir mit unseren hauseigenen und externen Expert:innen unser Wissen vermitteln bzw. Tipps und auch Orientierung geben. Wir wollen einen Mehrwert bieten, d.h. potenziellen Kund:innen bei der Entscheidungsfindung unterstützen. Dass unsere ganzen Aktivitäten aber auch in unsere Marke einzahlen, ist uns natürlich schon auch sehr wichtig. Denn wenn sich ein Häuslbauer oder Sanierer mit dem Thema Fenster und Haustüren beschäftigt, soll ihm natürlich auch die Marke Internorm einfallen 😉

wepodit: Ihr sprecht im Podcast über sehr unterschiedliche Themen, von Fenstertechnik und Sanierung über Energieeffizienz bis hin zu Einbruchschutz oder Fenstersturz. Wie geht ihr bei der Themenfindung voran bzw. wählt passende Expert:innen aus?

Barbara Wurm: Wir möchten möglichst viele Themen, die Häuslbauer beschäftigen, in unseren Folgen besprechen. Die Themenauswahl startet immer Anfang des Jahres in einer kleinen Runde, wo jeder seine Ideen einbringt. Danach erstellen wir einen Redaktionsplan und der wird dann abgearbeitet.

wepodit: Wenn du auf eure bisherigen Folgen zurückblickst: Was habt ihr durch den Podcast gelernt und gibt es etwas, das ihr heute anders machen würdet als zu Beginn?

Eigentlich nicht! Es hat von Anfang an recht gut funktioniert und auch die Gäst:innen waren alle sehr offen und schnell dazu bereit, zu euch ins Studio zu kommen. Wir sind nach wie vor sehr happy mit „Weitblick“. Eine Lieblingsfolge ist auch schwer zu nennen, da wirklich alle recht spannend waren und jede Folge durch die unterschiedlichen Inhalte einen anderen Charakter hat und eine ganz eigene Dynamik mit sich bringt. Eins fällt mir aber noch ein: Die Vermarktung ist wichtig. Es hilft nichts, einen Podcast aufzunehmen und ihn dann aber nicht zu bewerben. Wichtig ist, die Zielgruppe gezielt zB auf Social Media darauf aufmerksam zu machen.

wepodit: Was würdest du anderen Unternehmen sagen oder raten, die ein sehr spezifisches oder vermeintlich „nischiges“ Thema haben und deshalb vielleicht noch zweifeln, ob sich daraus überhaupt ein Podcast machen lässt? 

Unbedingt loslegen und das Themenfeld besetzen. Es lohnt sich. Ich denke, für so gut wie jedes Thema gibt es Hörer:innen.

wepodit: Vielen Dank für die spannenden Einblicke hinter die Kulissen von „Weitblick“, dem Fensterpodcast von Internorm.

Podcast Roadmap 2026 SEASON 8: Hörerbindung & Community Building

Season 7 was all about numbers – in Season 8 unserer Podcast-Roadmap machen wir einen Deep Dive ins Thema Hörerbindung und Community Building. Gehen wir davon aus, ihr habt einen Podcast mit tollen Zahlen. Wie schafft ihr es, dass das auch künftig so bleibt und eure Hörer:innen zudem noch richtige Fans werden? Antworten darauf findet ihr hier!

Die Psychologie des Zuhörens: Warum wir bei Podcasts dranbleiben

Warum hören wir manche Podcast-Folgen bis zum Schluss, während wir bei anderen schon nach wenigen Minuten gedanklich aussteigen oder direkt zur nächsten Episode wechseln? Natürlich spielen Thema, Stimme, Moderation und Audioqualität eine wichtige Rolle. Doch es steckt auch noch etwas anderes dahinter: die Psychologie des Zuhörens. Unser Gehirn entscheidet laufend darüber, ob das, was wir gerade hören, noch interessant genug ist, um unsere Aufmerksamkeit zu behalten. Genau deshalb reicht es nicht, einfach „nur“ interessante Informationen zu liefern. Ein guter Podcast muss dem Gehirn immer wieder einen Grund geben, weiterhören zu wollen.

Unser Gehirn mag keine offenen Fragen

Kennt ihr das, wenn ihr eigentlich nur noch eine Folge einer Serie schauen wolltet und plötzlich ist es weit nach Mitternacht? Oder wenn aus „nur noch ein Kapitel“ in eurem neuesten Buch auf einmal fünf werden? Dahinter steckt ein einfacher Mechanismus: Unser Gehirn liebt offene Fragen. Sobald wir wissen wollen, wie etwas ausgeht, entsteht automatisch der Wunsch, dranzubleiben. Genau diesen Effekt könnt ihr euch auch beim Podcasten zunutze machen. Kleine Spannungsbögen, offene Fragen oder bewusst gesetzte Teaser sorgen dafür, dass die Aufmerksamkeit bei den Hörer:innen nicht verloren geht. Sätze wie „Darauf kommen wir später noch zurück“ oder „Der wichtigste Fehler folgt gleich“ wirken auf den ersten Blick vielleicht ein wenig unspektakulär. Psychologisch passiert dabei aber einiges. Es wird eine Frage aufgemacht, auf die unser Gehirn eine Antwort haben möchte. Im Prinzip ist das nichts anderes wie der klassische Cliffhanger am Ende einer Serie.

Informationen sind gut, Geschichten sind besser.

 Gerade bei Corporate Podcasts beobachten wir immer wieder einen entscheidenden Punkt: Unternehmen haben unglaublich viel Wissen zu vermitteln und denken deshalb meist zuerst in Informationen. Hörer:innen aber wollen Geschichten. Und genau hier kommt wieder das berühmte Storytelling ins Spiel (siehe auch Season 3 unserer Podcast Roadmap). Die große Kunst ist, aus Informationen Geschichten zu machen.

Ein Vertreter eines IT-Unternehmens könnte beispielsweise in einer Podcast-Episode sagen:„Unsere neue Software spart Zeit.“ Die Information ist eindeutig – durch eine neue Software entsteht Zeitersparnis. Besonders viel passiert dabei im Kopf der Hörer:innen aber nicht. Spannender wird es, wenn daraus eine kleine Geschichte gebaut wird: „Ein Kunde hat uns erzählt, dass er freitags früher nach Hause zu seiner kleinen Tochter kommt, seit sein Team die Software nutzt.“ Die Kernaussage ist praktisch dieselbe. Die zweite Variante erzeugt aber sofort ein emotionales Bild im Kopf. Nämlich den Kunden, wenn er freitags früher nach Hause kommt und seine kleine Tochter freudestrahlend auf ihn zuläuft. Genau das macht Storytelling im Podcast so wirkungsvoll. Geschichten helfen uns dabei, Informationen leichter zu verarbeiten und sorgen gleichzeitig dafür, dass Inhalte stärker in unserem Kopf hängen bleiben.

Aufmerksamkeit muss immer wieder neu gewonnen werden

Während des Hörens konkurriert ein Podcast mit vielen anderen Dingen: vielleicht sitzt jemand gerade im Auto, kocht nebenbei, ist beim Sport oder beantwortet zwischendurch eine Nachricht. Umso wichtiger ist es, die Aufmerksamkeit innerhalb einer Episode immer wieder neu zu aktivieren. Das können überraschende Aussagen sein, ein Perspektivenwechsel, eine persönliche Geschichte, eine spannende Frage oder eben ein kleiner Ausblick darauf, was später noch kommt. Wer einen Podcast produziert, beschäftigt sich naturgemäß viel mit der Frage: „Was möchten wir erzählen?“ Mindestens genauso wichtig ist aber die Fragestellung: „Warum sollte jemand genau jetzt weiter zuhören wollen?“ Sie beeinflusst, wie ein Gespräch aufgebaut wird, wie Fragen gestellt werden, welche Geschichten erzählt werden und an welcher Stelle Informationen platziert werden. Denn ein spannendes Thema allein macht noch keine spannende Podcast-Episode. Gute Podcasts schaffen es, Neugier immer wieder neu zu wecken, Geschichten entstehen zu lassen und den Hörer:innen einen Grund zu geben, noch ein paar Minuten länger dranzubleiben.

Gehen wir davon aus, ihr setzt die Psychologie des Zuhörens bereits perfekt um – eure Hörer:innen bleiben bis zum Schluss einer Folge dran. Next step wäre es jetzt, sie zu eingefleischten Fans zu machen! Auch dafür haben wir in Season 8 ein paar Tipps für euch 🙂

1.Macht eure Hörer:innen zum Teil des Podcasts

Der erste und wahrscheinlich wichtigste Punkt: Sprecht nicht nur zu eurer Community, sondern mit ihr. Wenn ihr zum Beispiel eine Folge über Bewerbungsgespräche macht, redet nicht nur in der Folge darüber, sondern fragt aktiv bei den Hörer:innen nach: „Was war denn EUER schlimmstes Bewerbungsgespräch? Schickt uns eure Geschichte oder eine Sprachnachricht und wir greifen ein paar davon in der nächsten Folge auf.“ Daraus kann sogar eine fixe Rubrik entstehen. Eine „Frage der Woche“, eine „Community Story“ oder eine Hörer:innenfrage am Beginn jeder Episode. Ideal sind Sprachnachrichten, weil die Community dadurch tatsächlich im Podcast hörbar wird – und gleichzeitig noch mehr Motivation bekommt, beim nächsten Mal wieder einzuschalten.

2.Schafft Rituale und Insider!

Ein weiterer Punkt, der aus Hörer:innen Fans macht, sind Rituale und Insider. Das können Running Gags sein, bestimmte Begriffe, ein Satz, mit dem jede Folge beginnt oder endet, oder eine Frage, die ihr jedem Gast stellt. Die Gewinner des diesjährigen Ö3 Podcast Awards, Sarah und Stef („Liebreizend Extreme“) beispielsweise starten jede ihrer Episoden mit einem Dead Joke von Stef – mittlerweile warten die Hörer:innen da auch schon richtig drauf.
Beim Podcast „Code of C“ gibt es zu Episodenbeginn immer den so genannten „Mutmacher“ – ein Getränk, das als Eisbrecher dient. Es gibt aber auch Podcast-Formate, die regelmäßig Events organisieren, um ihre Community noch aktiver einzubinden. Der Surf-Podcast „Stay Salty“ beispielsweise lädt einmal jährlich zum gemeinsamen Surfen und Connecten in die Münchner Surftown.

3. Nutzt Social Media für zusätzliche Interaktion 

Entscheidend für das Community Building ist natürlich auch Social Media. Nehmen wir an, in eurer neuen Podcastfolge geht es um das Thema Homeoffice. Perfekt! Startet eine Umfrage: „Wie viele Tage pro Woche würdet ihr am liebsten im Homeoffice arbeiten?“ Danach vielleicht noch: „Was nervt euch im Homeoffice am meisten?“ Die spannendsten Antworten greift ihr wiederum im Podcast auf. Genau dadurch verlängert ihr das Gespräch über die eigentliche Episode hinaus. Auch Abstimmungen funktionieren super: „Welches Thema sollen wir als Nächstes behandeln?“ oder „Wen sollen wir einladen? “….Damit konsumiert die Community nicht einfach nur, sondern gestaltet den Podcast ein Stück weit thematisch mit.

4. Zeigt die Menschen hinter dem Podcast

Last, but not least: Zeigt auch ein bisschen, was hinter den Kulissen passiert. Gerade bei Podcasts entsteht viel Bindung über die Persönlichkeiten der Hosts. Deshalb können kleine Behind-the-Scenes-Einblicke extrem wertvoll sein. Wie sieht es vor der Aufnahme aus? Was ist beim letzten Take schiefgegangen? Worüber musstet ihr fünf Minuten lachen? Wie entsteht eigentlich eine Episode? Das gilt übrigens genauso für Corporate Podcasts. Auch hier müssen nicht immer nur perfekte Statements und fertige Episoden gezeigt werden. Gerade die Menschen hinter einem Unternehmen machen ein Format erst so richtig nahbar.

Fazit:

Die große Kunst beim Podcasten ist nicht, die Zahl der Downloads und Streams möglichst weit nach oben zu treiben, sondern eine stabile, langfristige Beziehung zu den Hörer:innen aufzubauen. 500 Menschen, die jede Episode eures Podcasts hören, euch weiterempfehlen und aktiv mit euch interagieren, sind viel wertvoller als 10.000 Menschen, die einmal zufällig auf Play drücken.

Podcast Roadmap 2026 SEASON 7: Podcast Hosting & die wichtigsten Kennzahlen

Die wohl wichtigsten beiden Kennzahlen des heurigen Hitze-Sommers: wie kühl ist mein Lieblings-See gerade und wie heiß ist es aktuell in meiner Wohnung? In Season 7 unserer Podcast-Roadmap liefern wir euch zusätzlich noch ein paar entscheidende Zahlen aus dem Podcast Universum. Aber keine Sorge, euer Kopf wird davon nicht zu rauchen beginnen. Wir erklären euch ganz easy, auf welche Kennzahlen es bei der Auswertung eures Podcasts ankommt, wie ihr auf den Plattformen leichter auffindbar werdet – und natürlich beschäftigen wir uns auch mit den Basics, etwa, wie euer Podcast überhaupt auf Spotify, Apple Podcast und Co. erscheint.

Podcast Hosting erklärt: So kommt dein Podcast auf Spotify, Apple Podcasts & Co.

Podcast Hosting, RSS-Feed oder Podcast Distribution. Wenn ihr einen Podcast startet, werdet ihr relativ rasch mit diesen Begriffen konfrontiert. Sie klingen zuerst mal kompliziert, sind es aber gar nicht. Fangen wir mal bei den Basics an:

Was ist Podcast Hosting?

Ein Podcast besteht nicht nur aus einer Audio-File und das war´s dann. Damit eure Episode auf Plattformen wie Spotify, Apple Podcasts oder Amazon Music verfügbar wird, braucht sie einen zentralen Speicherort. Genau diese Aufgabe übernimmt ein Podcast-Hosting-Anbieter. Bei uns ist das beispielsweise Podigee. Podigee verwaltet sämtliche Inhalte unserer Podcasts:

  • Audiodateien
  • Podcast-Cover
  • Podcast-Beschreibung
  • Episodentitel
  • Shownotes
  • Veröffentlichungsdaten

Von Podigee aus werden dann alle Informationen automatisch an die verschiedenen Podcast-Plattformen verteilt. Wir laden eine Folge also nur einmal hoch, und der Hosting-Anbieter übernimmt den Rest.

Was ist ein RSS-Feed?

Der RSS-Feed ist das Herzstück jedes Podcasts. Vereinfacht gesagt handelt es sich um eine digitale Informationsliste, die alle relevanten Daten deines Podcasts enthält. Dazu gehören unter anderem der Titel, die Podcast-Beschreibung und natürlich die Audiodatei. Sobald eine neue Episode veröffentlicht wird, aktualisiert sich dieser Feed automatisch. Podcast-Plattformen wie Spotify und Co. lesen den RSS-Feed regelmäßig aus und übernehmen neue Folgen selbstständig.

Warum reicht Spotify allein nicht aus?

 Vielleicht habt ihr früher auch geglaubt, dass Podcasts direkt auf Spotify und Co. gespeichert werden. Mit dieser Annahme seid ihr nicht allein: ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Podcasts direkt bei Spotify gespeichert werden. ABER: Spotify, Apple Podcasts oder Amazon Music sind keine Speicherorte, sondern Ausspielplattformen. Sie greifen lediglich auf den RSS-Feed deines Podcasts zu und stellen die Inhalte ihren Nutzer:innen zur Verfügung. Das könnt ihr euch ähnlich wie eine Bibliothek vorstellen: Die Bücher werden von den Verlagshäusern zuerst dort verteilt, bevor man sie ausleihen kann. Beim Podcast übernimmt diese Rolle der Hosting-Anbieter.

Wie funktioniert die Veröffentlichung einer Podcast-Folge?

Der Veröffentlichungsprozess ist eigentlich ziemlich easy:

In der Regel müsst ihr folgende Schritte durchführen:

  1. Ihr ladet das Podcast File bei eurem Hosting-Anbieter hoch
  2. Ihr ergänzt den Episodentitel und fügt die Shownotes ein
  3. Ihr plant das Veröffentlichungsdatum.

Zum gewünschten Zeitpunkt verteilt der Hosting-Anbieter die Episode dann automatisch an alle verbundenen Plattformen. Eine manuelle Veröffentlichung auf jeder einzelnen Plattform ist nicht notwendig. Gerade für Unternehmenspodcasts oder Podcasts mit regelmäßigem Veröffentlichungsrhythmus spart diese zentrale Verwaltung viel Zeit und reduziert Fehlerquellen.

Wie gelangt nun aber ein ganz neuer Podcast auf die Hosting-Plattformen?

Wenn ihr euren Podcast ganz neu startet, müsst ihr ihn bei eurem jeweiligen Hosting-Anbieter zuerst anlegen. Als Voraussetzung dafür braucht ihr grundlegende Infos wie den Podcast Namen, das Cover, eine allgemeine Beschreibung, eine Kategorie (beispielsweise Kultur oder Wissen) sowie einen Trailer oder eine erste Episode. Habt ihr diese Daten eingegeben, dann erstellt der Hosting-Anbieter automatisch den RSS-Feed, der dann mit den Podcast Plattformen wie Spotify und Co. verbunden wird. Einmal erledigt, erscheinen danach alle zukünftigen Episoden automatisch auf sämtlichen angebundenen Plattformen. Außerdem bekommt ihr dann auch eure Podcast-Statistiken, die ja zur Erfolgsmessung entscheidend sind. 

Fazit: Ein gutes Podcast Hosting sorgt dafür, dass euer Podcast zuverlässig veröffentlicht, auf allen wichtigen Plattformen ausgespielt und professionell verwaltet wird. Wenn ihr die technische Infrastruktur von Beginn an richtig aufsetzt, spart ihr euch also langfristig Zeit und Nerven, vermeidet potenzielle Fehler und erhaltet gleichzeitig wertvolle Einblicke in die Entwicklung eures Podcasts.

Podcast-KPIs verstehen: So messt ihr den Erfolg eures (Corporate-) Podcasts

Wir haben uns nun ausführlich ums Thema Hosting gekümmert. Noch spannender ist aber natürlich die Auswertung auf den Hosting-Plattformen, damit ihr auch einschätzen könnt, wie euer Podcast performt! Downloads & Streams, Abonennt:innen, Durchhörquote: bei diesen Begriffen verirrt man sich schnell mal im Zahlen-Dschungel. Doch was bedeuten sie im Detail und welche Kennzahlen sind überhaupt aussagekräftig für euch? Woran lässt sich erkennen, ob euer Unternehmens-Podcast seine Ziele erreicht?

Erfolg beginnt mit einer klaren Zielsetzung

Die wichtigste Erkenntnis vorweg: Es gibt keine allgemeingültige Kennzahl für Podcast-Erfolg. Welche KPIs relevant sind, hängt immer auch stark davon ab, welches Ziel ihr mit eurem Projekt verfolgt. Unsere Empfehlung lautet daher: bevor ihr mit der Zahlen-Auswertung loslegt, solltet ihr definieren, was euer Podcast überhaupt erreichen soll. Geht es darum, die Arbeitgebermarke zu stärken? Neue Kund:innen zu gewinnen? Bestehende Zielgruppen langfristig zu binden oder Mitarbeiter:innen ausreichend über eure Firma zu informieren? Erst wenn diese Ziele feststehen, lässt sich beurteilen, welche Kennzahlen tatsächlich Aufschluss über den Erfolg geben. Ein Podcast ohne klare Zieldefinition liefert zwar Daten, aber kaum verwertbare Erkenntnisse.

Welche Podcast-KPIs wirklich relevant sind

Downloads und Streams gehören zu den bekanntesten Podcast-Kennzahlen und liefern einen ersten Eindruck über die Reichweite eines Podcasts. Für eine fundierte Bewertung reichen sie aber nicht aus. Besonders aussagekräftig sind unter anderem diese Zahlen:

  • Durchhörquote: Wie lange hören Nutzer:innen eine Episode tatsächlich? Brechen sie nach wenigen Minuten wieder ab, weil sie sich langweilen oder bleiben sie bis zum Schluss dran? Eine hohe Completion Rate spricht dafür, dass die Hörer:innen eure Inhalte interessant finden – und zwar bis zum bitteren Ende 😉
  • Impressions und Reichweite: Sie zeigen, wie oft ein Podcast beispielsweise auf Spotify potenziellen Hörer:innen ausgespielt wurde. (Das heißt aber noch nicht, dass sie ihn auch gehört haben!)
  • Demografische Daten: Alter, Geschlecht oder Standort helfen dabei zu beurteilen, ob ihr mit eurem Podcast die gewünschte Zielgruppe erreicht.
  • Qualitative Kennzahlen: Feedback aus der Community, Kommentare, Social-Media-Erwähnungen, Newsletter-Anmeldungen oder Website-Besuche liefern oft wertvolle Hinweise auf die tatsächliche Wirkung eines Podcasts.

Gerade bei Corporate Podcasts sind diese qualitativen Faktoren häufig aussagekräftiger als reine Reichweitenzahlen.

Podcast Reporting richtig einschätzen

Ein Irrtum besteht darin, den Erfolg (oder Misserfolg) eines Podcasts ausschließlich an den Downloadzahlen festzumachen. Podcasts entwickeln sich meist langfristig. Viele Episoden werden noch Monate oder sogar Jahre nach ihrer Veröffentlichung gehört. Ebenso problematisch ist es, Kennzahlen zwar regelmäßig zu erheben, daraus aber keine konkreten Maßnahmen (etwa für die Bewerbung) abzuleiten. Ein Reporting sollte immer als Grundlage dienen, Inhalte, Formate oder Veröffentlichungsrhythmen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ein professionelles Podcast-Reporting besteht bei uns nicht nur aus Tabellen und Diagrammen. Es ist individuell auf euren Podcast zugeschnitten, macht Entwicklungen sichtbar, vergleicht Kennzahlen über einen längeren Zeitraum und zeigt auf, welche Themen bei eurem Podcast besonders gut funktionieren. Für die meisten Unternehmenspodcasts reicht ein monatliches Reporting aus. Ergänzend empfehlen wir auch eine strategische Auswertung pro Quartal, um Trends frühzeitig zu erkennen und die Podcast-Strategie entsprechend anzupassen.

Fazit

Podcast-Erfolg lässt sich nicht an einer einzelnen Zahl festmachen. Erst das Zusammenspiel aus klar definierten Zielen, den passenden KPIs und einer kontinuierlichen Analyse zeigt, ob ein Podcast seine gewünschte Wirkung erzielt. Wenn ihr Kennzahlen nicht nur sammelt, sondern richtig interpretiert und daraus Optimierungen ableitet, schafft ihr die Grundlage für einen Podcast, der langfristig erfolgreich ist – sowohl in Bezug auf Reichweite als auch auf seine strategischen Kommunikationsziele.

 

Podcast Roadmap 2026 SEASON 6: Wie euer Podcast wirklich sichtbar wird

In Season 5 haben wir uns mit dem „Herzstück“ von Podcasts (neben dem Inhalt!) beschäftigt, dem perfekten Sound. In Season 6 fokussieren wir uns nach außen: auf die Sichtbarkeit! Denn leider reicht es nicht, wenn ihr in euren Folgen regelmäßig perfekten Content liefert und euer Podcast gut klingt – er muss natürlich auch gefunden und gehört werden, damit er erfolgreich wird und entsprechend wachsen kann. Und das ist gar nicht so leicht: immerhin konkurrieren auf Plattformen wie Spotify oder Apple Podcasts tausende Podcasts um Aufmerksamkeit. In Season 6 verraten wir euch daher, was ihr tun müsst, damit ihr auch beim Thema Sichtbarkeit die richtigen Hebel setzt. 

Reichweitensteigerung

Warum wächst unser Podcast nicht? Die häufigsten Fehler und wie ihr sie vermeidet.

Vielleicht kennt ihr das: ihr veröffentlicht regelmäßig neue Folgen, investiert sehr viel Zeit in spannende Themen und ladet interessante Gäste ein. Trotzdem bleiben die Hörerzahlen hinter euren Erwartungen zurück. Mit diesem Problem seid ihr nicht allein. Viele Podcaster:innen stellen sich früher oder später die Frage: Warum wächst mein Podcast eigentlich nicht? Die gute Nachricht: Fehlendes Wachstum bedeutet nicht automatisch, dass euer Content schlecht ist. Oft sind es strategische Faktoren, die verhindern, dass euer Podcast seine Zielgruppe erreicht und langfristig wächst.

Guter Content ist die Basis, aber kein Wachstumstreiber

Der Satz „Content is King“ stimmt grundsätzlich. Schließlich sind spannende Inhalte die Basis jedes erfolgreichen Podcasts. Allerdings bringt euch der beste Content nichts, wenn potenzielle Hörer:innen euren Podcast gar nicht erst auf Spotify und Co. entdecken!

Fehler 1: Ihr habt keine klare Zielgruppe definiert

Einer der häufigsten Gründe für ausbleibendes Wachstum ist eine zu breite Zielgruppe. Die meisten Podcasts möchten möglichst viele Menschen ansprechen. Das klingt zunächst sinnvoll, führt aber oft dazu, dass die Inhalte zu allgemein werden und niemand sich wirklich angesprochen fühlt. Erfolgreiche Podcasts kennen ihre Zielgruppe genau. Sie wissen, welche Fragen ihre Hörer:innen beschäftigen, welche Herausforderungen sie haben und welche Themen sie interessieren. Ganz wichtig also: je klarer eure Zielgruppe definiert sind, desto relevanter könnt ihr eure Inhalte setzen und desto einfacher wird schlussendlich auch die Vermarktung des Podcasts.

Fehler 2: Euer Podcast wird nicht wiedererkannt

Vielleicht ist euch das bei euren Lieblings-Podcasts schon aufgefallen: sie haben einen Jingle, der hängen bleibt, oftmals auch ein Intro, das vom Text her immer gleich ist und insgesamt einen sehr schlüssigen Episodenaufbau mit klar erkennbarer Tonality. Kurz gesagt: das Branding stimmt. Wenn jede Episode anders aufgebaut ist, eure Titel keinem erkennbaren Muster folgen oder das Branding insgesamt uneinheitlich wirkt, dann fällt es natürlich schwer, eine starke Podcast-Marke aufzubauen. Natürlich muss nicht jede Folge komplett gleich klingen. Entscheidend ist aber, dass die Hörer:Innen sofort wissen, bei welchem Podcast sie gelandet sind. (Mehr zum Thema Podcast Branding lest ihr auch in Season 4 unserer Podcast Roadmap).

Fehler 3: Ihr bewerbt euren Podcast zu wenig

Podcast-Episode veröffentlicht, Arbeit getan. Leider nein! Ein wichtiger Teil des Podcast-Marketings startet nämlich erst nach dem Go Live. Heißt: Ihr solltet neue Episoden natürlich auch aktiv auf euren sozialen Netzwerken bewerben. Wir produzieren für unsere Kund:innen beispielsweise Social Media Teaser – das sind 30-Sekunden Video Snipptes mit Untertiteln, die dann easy auf Instagram, Linked:in und Co. geteilt werden können.

Andere Möglichkeiten, wie ihr eine neue Podcast-Episode aktiv bewerben könnt:

  • Im Unternehmens-Newsletter
  • Unternehmens-Website
  • Auf internen Kommunikationskanälen
  • Via QR-Code beispielsweise

Wenn ihr euren Podcast „nur“ veröffentlicht und anschließend wartet, verschenkt ihr enormes Reichweitenpotenzial.

Zahlen sind nicht alles, Relevanz zählt!

Wenn von Podcast-Wachstum gesprochen wird, denken viele sofort an die Downloadzahlen. Doch gerade bei Corporate Podcasts ist Reichweite gar nicht immer die wichtigste Kennzahl.

Viel entscheidender ist es, mit dem Podcast die richtigen Menschen zu erreichen. Ein Podcast mit einer kleineren, aber hochrelevanten Zielgruppe kann deutlich mehr Wirkung erzielen als ein Format mit hohen Downloadzahlen und geringer Zielgruppenpassung.

Deshalb solltet ihr regelmäßig hinterfragen, wer euren Podcast hört, warum diese Menschen zuhören, welche Wirkung ihr erzielen wollt und welche Kontakte oder Anfragen sich daraus vielleicht schon ergeben haben!

Vier Quick Wins für mehr organische Podcast-Reichweite

1)Überlegt euch aussagekräftige Episodentitel!

Der Titel ist häufig der erste Berührungspunkt mit potenziellen Hörer:innen.

Gute Titel machen neugierig und zeigen gleichzeitig klar, welchen Nutzen die Episode bietet.

Ein Beispiel: Statt „Neue wepodit Podcast Folge mit Lisa & Daniela“ solltet ihr die Episode lieber ganz konkret nach ihrem Inhalt benennen, beispielsweise so: „Warum dein Podcast nicht wächst und was du sofort ändern kannst“. Dann wissen die Hörer:innen sofort, um was es geht und werden eher drauf klicken, wenn sie das Thema spannend finden.

2)Schreibt Shownotes, die hängen bleiben!

Viele Episodenbeschreibungen fassen nur den Inhalt zusammen. Besser ist es, zusätzlich zu erklären, für wen die Episode relevant ist, welche Probleme darin behandelt werden und welche Erkenntnisse Hörer:innen daraus mitnehmen können. Gut geschriebene Shownotes verbessern außerdem die Auffindbarkeit auf Podcast-Plattformen – womit wir schon beim nächsten Quick Win wären:

3)Nutzt Podcast-Platform-Optimization (PPO)

Überlegt mal kurz selbst, wie ihr beim Podcast Hören vorgeht – ihr habt sicher auch schon mal auf Spotify einfach nur nach einem Begriff gesucht, zu dem ihr mehr erfahren wolltet, oder nicht? Spotify, Apple Podcasts und andere Plattformen machen sich das zunutze und funktionieren mittlerweile auch als Suchmaschinen. Deshalb solltet ihr bei eurem eigenen Podcast relevante Keywords gezielt in Titel, Beschreibungen und Shownotes integrieren. Je nach Thema können das beispielsweise Begriffe wie „Podcast-Marketing“, „Employer Branding“, „interne Kommunikation“ oder „Audioqualität“ sein.

4)Denkt die Episoden-Vermarktung von Vornherein mit!

Schon während der Themenplanung solltet ihr euch folgende Dinge überlegen:

  • Welche Social-Media-Beiträge entstehen aus der Folge?
  • Welche Zitate eignen sich als Teaser?
  • Hat der Gast viel Reichweite und kann die Episode auch auf seinen Socials teilen?
  • Welche internen Kommunikationskanäle können wir nutzen?
  • Lässt sich aus der Folge zusätzlicher Content wie Blogartikel oder ein LinkedIn-Post erstellen?

Und tada: So wird aus einer Podcast-Episode gleich ein ganzes Content-Paket 

Fazit: Podcast-Wachstum braucht mehr als guten Content

Also: Wenn euer Podcast aktuell nicht wächst, heißt das nicht automatisch, dass er nicht gut genug ist. Ihr solltet hinterfragen, ob ihr vielleicht euren Zielgruppenfokus ändern solltet, ob ihr für mehr Wiedererkennung sorgen solltet oder ob ihr bis jetzt vielleicht zu wenig Energie in die Verbreitung gesteckt habt. Wenn ihr euch nicht nur ums „Innen“ eures Podcasts kümmert, sondern auch das „Außen“ pflegt, schafft ihr die Grundlage für nachhaltige Reichweite und langfristigen Erfolg.

 

Podcast Werbung

Warum Podcast Ads ins Ohr gehen und was ihr damit bewirken könnt

In den letzten Minuten habt ihr hier am Blog bereits Einiges zur Reichweiten-Steigerung von Podcasts gelesen. Ein wesentlicher Hebel für das Wachstum eures Podcasts ist Podcast-Werbung. Sie funktioniert vor allem deshalb so gut, weil sie genau dort stattfindet, wo Menschen tatsächlich bewusst zuhören. Während Radio oder Fernsehen ja oft einfach nur „nebenbei“ konsumiert wird, entscheiden sich Hörer:innen ja meist gezielt für einen Podcast und schenken demnach auch den Inhalten ihre volle Aufmerksamkeit. Das heißt wiederum: Marken erreichen ihre Zielgruppe direkt im Ohr. Die Werbebotschaft geht nicht zwischen unzähligen anderen Spots (wie beispielsweise im Radio) einfach unter, sondern ist Teil eines bewusst konsumierten Mediums und bleibt daher auch besser hängen. Ein weiterer Erfolgsfaktor für Podcast-Werbung ist die enge Beziehung zwischen den Podcast-Hosts und ihrer Community. Viele Hörer:Innen bauen über die Zeit Vertrauen zu den Stimmen auf, die sie regelmäßig begleiten. Wird eine Marke oder ein Produkt dann durch den Host empfohlen, wirkt das oft um Einiges authentischer und glaubwürdiger als klassische Werbung. Zudem akzeptieren viele Podcast-Hörer:innen Werbung als Teil des Formats. Sie wissen, dass hochwertige Inhalte oft durch Werbepartner finanziert werden und dadurch für sie kostenlos verfügbar bleiben.

1, 2 und/oder 3: die klassischen Formen der Podcast-Werbung

Doch welche Formen von Podcast-Werbung gibt es überhaupt? Je nach Kampagnenziel, Budget und gewünschter Reichweite kommen unterschiedliche Werbeformen zum Einsatz.

1)Sponsoring

Beim Sponsoring tritt ein Unternehmen als offizieller Partner einzelner Episoden oder eines ganzen Podcasts auf. Die Marke wird regelmäßig genannt und oft in die Kommunikation des Podcast eingebunden.Dadurch entsteht eine langfristige Verbindung zwischen Podcast und Unternehmen, die das Vertrauen der Hörerschaft positiv beeinflussen kann.

2)Native Ads

Native Ads gehören zu den beliebtesten Formen der Podcast-Werbung. Dabei wird die Werbebotschaft direkt vom Host eingesprochen und natürlich in die Episode integriert.

Diese Form der Werbung wirkt besonders glaubwürdig, da sie sich harmonisch in den Gesprächsverlauf einfügt und nicht wie klassische „Unterbrecher-Werbung“ wahrgenommen wird. Bei den Native Ads unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Varianten: Baked-in Ads werden fix in die Episode integriert und bleiben dauerhaft Bestandteil der veröffentlichten Folge. Die beiden wichtigsten Vorteile sind, dass der Spot dauerhaft hörbar bleibt (forever online), zudem entsteht eine starke Verbindung zwischen Host und Marke. Dynamic Ads werden technisch flexibel ausgespielt und können nachträglich ausgetauscht oder angepasst werden. Hier liegt der Vorteil vor allem in der hohen Aktualität der Werbebotschaften. Gerade für Unternehmen mit wechselnden Aktionen oder Kampagnen bietet Dynamic Advertising ein hohes Maß an Flexibilität.

3)Klassische Audiospots

Einen klassischen Audiospot könnt ihr euch ähnlich wie eine Radiowerbung vorstellen. Die Werbebotschaft wird professionell produziert und an klar definierten Stellen innerhalb einer Podcast-Episode ausgespielt. Diese Variante eignet sich insbesondere für größere Kampagnen, bei denen eine einheitliche Markenbotschaft über verschiedene Podcasts hinweg verbreitet werden soll.

Podcast-Werbung größer denken: Branded Podcast Episoden

Podcast-Werbung beschränkt sich aber nicht auf kurze Werbeeinblendungen. Eine besonders spannende Möglichkeit sind sogenannte Branded Podcast Episoden. Dabei wird nicht nur ein Werbeplatz gebucht, sondern eine komplette Episode gemeinsam mit einem Partner entwickelt.Der große Vorteil: Die Marke wird nicht nur erwähnt, sondern sinnvoll und inhaltlich passend in ein relevantes Thema integriert. Dadurch entsteht echter Mehrwert für die Hörer:innen. Ihr sollte aber natürlich darauf achten, dass die Authentizität des Podcasts erhalten bleibt. Die Episode sollte weiterhin den Erwartungen der Community entsprechen und nicht wie eine reine Werbesendung wirken. Wenn euch das gelingt, können Branded Podcast Episoden eine außergewöhnlich starke Wirkung entfalten, weil sie Storytelling, Vertrauen und Markenbotschaften miteinander verbinden.

Live-Podcasts als Marketinginstrument

Wenn ihr Podcast-Marketing noch weiterdenken möchtet, könnt ihr Podcasts natürlich auch auf die Bühne bringen. Live-Podcast-Events bieten die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Podcast-Partner Themen vor Publikum zu präsentieren. Ob auf Messen, Firmenevents oder bei Community-Veranstaltungen – Live-Podcasts schaffen direkte Begegnungen zwischen Marke, Hosts und Zielgruppe. Der Vorteil geht dabei weit über Reichweite hinaus: Unternehmen erhalten die Möglichkeit, mit ihrer Community persönlich in Kontakt zu treten und echte Interaktionen zu schaffen.

Fazit: Podcast-Werbung ist weit mehr als ein Audiospot

Podcast-Werbung gehört mittlerweile zu den wirkungsvollsten Möglichkeiten, um Zielgruppen authentisch zu erreichen. Durch die enge Beziehung zwischen Hosts und Community entstehen Vertrauen und Glaubwürdigkeit – zwei Faktoren, die in der modernen Kommunikation entscheidend sind und die ihr euch für euren Podcast ebenfalls zunutze machen solltet.

 

 

 

 

Podcast-Roadmap 2026 SEASON 5: Produktion & Technik

Es geht ans Eingemachte! Season 5 unserer Podcast Roadmap beschäftigt sich mit dem wichtigsten Asset von Podcasts überhaupt: der Klangqualität! Klar, ein Podcast lebt auch von guten Inhalten – aber mindestens genauso von gutem Sound. Wenn euer File zwar spannend ist, aber schlecht klingt und ausproduziert ist, ist das für die Hörer:innen ein absoluter Abschaltfaktor. Genau deshalb dreht sich in Season 5 unserer Podcast Roadmap alles um den richtigen Sound und wie ihr ihn bekommt. Und dabei geht es um viel mehr als nur ein gutes Mikrofon. Denn professioneller Podcast-Klang entsteht durch viele kleine Details, die man oft gar nicht sieht, aber definitiv sofort hört.

Gute Audioqualität startet beim Raum

Wenn ihr gute Audioqualität wollt, startet nicht beim Mikrofon, sondern bei der Aufnahme-Umgebung. Ein ruhiger Ort ohne Störgeräusche ist die absolute Grundlage für eine saubere Aufnahme. Hallende Räume, Straßenlärm oder Tastaturklackern können eure Audioqualität schnell ruinieren, selbst wenn ihr ein gutes Mikro verwendet. Achtet deshalb darauf, in einer möglichst gedämpften Umgebung aufzunehmen – Teppiche, Vorhänge oder Bücherregale helfen oft schon, den Klang deutlich zu verbessern.

Vor Ort aufnehmen klingt meistens am besten

Wenn ihr die Möglichkeit habt, gemeinsam in einem Raum – oder noch besser in einem Tonstudio – aufzunehmen, ist das in den meisten Fällen die beste Lösung. Die Stimmen klingen natürlicher, es gibt keine Verzögerungen und auch die Nachbearbeitung wird einfacher. Zusätzlich wirkt das Gespräch oft lebendiger, weil ihr euch direkt seht und spontaner aufeinander reagieren könnt. Gerade bei Interview- oder Gesprächsformaten zahlt sich das aus, sowohl inhaltlich als auch klanglich.

Remote ist flexibel, bringt aber Challenges mit sich

Remote-Aufnahmen sind aus dem Podcast-Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir haben euch ja schon verraten, dass wir ohne Riverside keine Remote Aufnahme mehr machen würden. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Ihr könnt Gäste aus der ganzen Welt in euren Podcast einladen, ohne Reiseaufwand oder großen organisatorischen Aufwand. Tools wie Riverside, das wir bei wepodit verwenden, ermöglichen es sogar, einzelne Spuren lokal aufzunehmen, was die Aufnahmequalität deutlich verbessert. Trotzdem gibt es ein paar typische Stolpersteine: Falls ihr NICHT Riverside verwendet, könnte euch beispielsweise eine instabile Internetverbindung schnell zum Verhängnis werden. Außerdem haben Gäste oft andere Mikrofon-Settings oder ein anderes Laptop-Setup. Hier solltet ihr vorab mit eurem Interviewpartner die wichtigsten Basics klären, um die Qualität auf beiden Seiten möglichst konstant zu halten.

Ein gutes Mikrofon ist Pflicht – es sollte aber auch richtig angewendet werden!

Das Mikrofon ist einer der größten Hebel für eure Audioqualität. Eingebaute Mikrofone in Laptops oder Smartphones sind zwar praktisch, liefern aber meist keinen wirklich guten Klang. Stimmen wirken damit oft flach oder blechern und auch Hintergrundgeräusche werden stärker mitaufgenommen. Schon ein einfaches USB-Mikro kann hier einen enormen Unterschied machen und eure Aufnahme deutlich professioneller klingen lassen – ganz ohne kompliziertes Setup dahinter. Doch auch die beste Technik bringt wenig, wenn eure Gäste das Mikrofon falsch verwenden. Sie sollten immer eine Handbreit Abstand zum Mikro haben, außerdem sollten sie während der Aufnahme still stehen. Wer während des Podcast-Interviews ständig näher oder weiter weggeht, erzeugt starke Lautstärkeunterschiede, was auf Zuhörer schnell unruhig wirkt. Ein weiterer Klassiker sind sogenannte Plosivlaute. Vor allem „P“ und „B“ können unangenehme Luftstöße verursachen, weshalb ihr euch unbedingt einen Popschutz zulegen solltet. Der minimiert solche Störgeräusche und sorgt auch insgesamt für einen angenehmeren Klang. Auch andere Kleinigkeiten wie die Sitzposition oder ein instabiler Mikrofonarm wirken sich auf die Aufnahme aus. Insgesamt gilt: wer vor dem Mikro entspannt ist und sich frei bewegen kann, spricht meist natürlicher und ruhiger. Gleichzeitig verhindert eine stabile Mikrofonaufstellung ungewollte Geräusche oder Vibrationen.

Hintergrundgeräusche hört man mehr als gedacht

Straßenlärm, Lüfter, Haushaltsgeräte oder Gespräche im Hintergrund – vieles davon überhört man schnell mal bei der Aufnahme. Das Mikrofon ist allerdings ganz Ohr. Deshalb solltet ihr gleich noch vor der Aufnahme mögliche Störquellen beseitigen. Sprich: Fenster schließen, Geräte ausschalten und eurem Umfeld Bescheid geben, dass eine Podcast-Aufnahme stattfindet. Diese Kleinigkeiten können bereits einen großen Unterschied machen. Auch wichtig: eine kurze Testaufnahme mit ein paar Sekunden Stille. So erkennt ihr Störgeräusche rechtzeitig, bevor sie Unruhe stiften können.

Nachbearbeitung ist wichtig, aber keine Rettung

Natürlich kann in der Postproduktion vieles verbessert werden. Lautstärken anpassen, leichtes Rauschen entfernen oder kleinere Fehler korrigieren gehört mittlerweile zum Standard. Trotzdem gilt: Je besser die ursprüngliche Aufnahme, desto einfacher die Nachbearbeitung. Wenn ihr euer File stark korrigieren müsst, liegt das Problem meistens schon in der Aufnahmesituation. Gute Vorbereitung spart euch deshalb nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für ein deutlich professionelleres Endergebnis.

KI unterstützt euch bei Qualität und Workflow

Good news: Gerade in der Nachbearbeitung nimmt euch die KI mittlerweile schon sehr viel Arbeit ab. Die richtigen Tools können Hintergrundgeräusche reduzieren, Lautstärken automatisch anpassen und Stimmen klarer machen. Das hilft euch vor allem bei Remote-Aufnahmen, wo die Ausgangsqualität sowieso oft stärker schwankt. Zusätzlich gibt es KI-Lösungen, die eure Folgen transkribieren oder euch bei Shownotes, Titeln und Social-Media-Content unterstützen. So spart ihr Zeit und könnt euch stärker auf den Inhalt eurer Podcast-Episode konzentrieren.

Fazit aus Season 5: Guter Podcast-Sound ist die Gesamtsumme vieler kleiner Details

Ihr seht also: Professioneller Klang entsteht selten durch ein einzelnes teures Gerät. Viel wichtiger ist das perfekte Zusammenspiel aus Aufnahmesetting, Mikrofontechnik, ruhiger Umgebung, klarer Sprechweise und guter Nachbearbeitung. Am Ende entscheidet nämlich genau das, was man nicht sieht, darüber, wie hochwertig ein Podcast wirkt und wie gerne eure Hörer:innen dranbleiben.

Behind the mic: „Ich bin Unternehmerin PUNKT“- der Podcast von Frau in der Wirtschaft

Auf unserer Podcast Roadmap 2026 legen wir auch immer wieder kurze Zwischenstopps ein und blicken hinter die Kulissen bei unseren Corporate Kund:innen. „Ich bin Unternehmerin PUNKT.“ So heißt der brandneue Podcast von Frau in der Wirtschaft Oberösterreich, den wir seit Jahresbeginn betreuen dürfen. Wir haben mit der Landesvorsitzenden von Frau in der Wirtschaft, Lisa Sigl, über die Beweggründe hinter dem Podcast gesprochen.

 

wepodit: Liebe Lisa, Frau in der Wirtschaft ist das starke Netzwerk für 40.000 Unternehmerinnen in Oberösterreich. Anfang des Jahres seid ihr auf uns zugekommen und habt gesagt: „Es gibt so viele tolle Unternehmerinnen in Oberösterreich, die wollen wir mit einem eigenen Podcast vor den Vorhang holen.“ Gesagt, getan: am 1.April ist die erste Folge online gegangen. Was ist eure erste Bilanz?

Lisa Sigl: Die Resonanz hat unsere Erwartungen ehrlich gesagt übertroffen. Schon nach den ersten Episoden erhielten wir viel positives Feedback von Hörer:innen, aber auch aus der Unternehmerinnen-Community. Es zeigt: Es gibt ein echtes Bedürfnis danach, authentische Geschichten von Frauen im Wirtschaftsleben zu hören. Besonders freut uns die hohe Durchhörquote. Das zeigt uns, dass die Gespräche die Menschen wirklich fesseln und wir mit dem Format einen Nerv getroffen haben.

wepodit: Um welche Themen geht es im Podcast und was wollt ihr damit konkret erreichen?

Lisa Sigl: Wir sprechen mit Unternehmerinnen aus Oberösterreich über ihre persönlichen Wege, ihre Unternehmen und die Geschichten hinter ihrem Erfolg. Themen wie Gründung, Führung, Vorsorge, Vereinbarkeit, Nachhaltigkeit oder persönliche Herausforderungen stehen im Fokus. Unser Ziel ist es zu zeigen, wie vielfältig und spannend Unternehmertum in Oberösterreich heute ist.

wepodit: Aktuell halten wir bei drei erschienenen Podcast-Episoden. Welche Rückmeldungen gibt es dazu von den Hörer:innen?

Lisa Sigl: Sehr positive. Besonders die Offenheit und Authentizität der Gespräche wird hervorgehoben. Viele sagen, dass ihnen erst durch den Podcast bewusst wurde, was alles hinter einem Unternehmen steckt und welche Persönlichkeiten dahinterstehen. Genau diese Einblicke sind es, die inspirieren und manchmal auch berühren.

wepodit: Du moderierst „Ich bin Unternehmerin Punkt.“ als Landesvorsitzende von FIDW selbst. Was war dabei für dich zu Beginn die größte Challenge?

Lisa Sigl: Ich habe zwar schon etwas Podcast-Erfahrung, aber plötzlich auf der anderen Seite zu sitzen, aktiv zuzuhören, nachzufragen und den Raum für andere zu öffnen, das ist für mich etwas Neues. Gerade weil viele Geschichten sehr persönlich und berührend sind, ist es wichtig, mit viel Feingefühl zu moderieren. Unser Anspruch war von Anfang an: kein klassisches Business-Interview, sondern ein echter, menschlicher Dialog.

wepodit: Ihr habt euch für eine Produktion der ganzen Podcast-Staffel an drei Aufnahmetagen entschieden. Worin seht ihr hier den Vorteil?

Lisa Sigl: Die geblockte Produktion hat uns ermöglicht, uns voll auf die Gespräche zu konzentrieren und eine gewisse Dynamik zu entwickeln, die den Episoden gutgetan hat. Organisatorisch war es vermutlich auch für alle Beteiligten einfacher. So konnten wir die Staffel strukturiert und zeitnah umsetzen.

wepodit: Inwiefern unterstützt euch der Podcast auch als Tool im Marketing-Mix?

Lisa Sigl: Der Podcast ist für uns mehr als nur ein Audioformat. Einerseits machen wir damit die Leistungen und Geschichten von Unternehmerinnen in der breiten Öffentlichkeit sichtbar. Andererseits ergänzt der Podcast unsere Veranstaltungen ideal: Diese sind oft sehr stark nachgefragt und schnell ausgebucht, was natürlich etwas Positives ist. Gleichzeitig möchten wir aber auch all jenen die Möglichkeit geben, die inspirierenden Geschichten und Erfahrungen zu hören, die nicht live dabei sein können. So schaffen wir Reichweite, Sichtbarkeit und nachhaltigen Content weit über den eigentlichen Event hinaus.

wepodit: Welche Tipps würdet ihr anderen Organisationen geben, die überlegen, einen Corporate Podcast zu starten?

Lisa Sigl: Unser wichtigster Tipp: Machen Sie sich vorab klar, warum Sie den Podcast ins Leben rufen und welchen Mehrwert er bieten soll. Ein Corporate Podcast wirkt dann besonders authentisch, wenn er echte Geschichten erzählt und sich jeder etwas mitnehmen kann. Gleichzeitig unterschätzen Sie nicht den organisatorischen Aufwand: Ein durchdachtes Konzept, klare Abläufe und Kontinuität sind entscheidend. Und haben Sie den Mut, Persönlichkeiten auch für persönliche Themen Raum zu geben.

wepodit: Ihr habt zusätzlich zu den „normalen“ Podcast-Episoden auch noch eine Live-Episode für November geplant. Erzähl uns dazu doch bitte mehr!

Lisa Sigl: Genau! Wir erweitern unser bewährtes Panelformat „Ladies Lounge“ um eine Live-Podcast-Folge. Das Format entstand aus der Erkenntnis: Neben Keynotes sehnen sich viele nach ehrlichen, praxisnahen Geschichten von Unternehmerin für Unternehmerin. Mit der Live-Episode machen wir diese Momente nicht nur vor Ort, sondern auch digital, langfristig und für ein breiteres Publikum hörbar.

wepodit: Ein Podcast entwickelt sich langfristig. Schauen wir in die Zukunft: Was wollt ihr in den nächsten zwei Jahren mit eurem Podcast für FIDW erreichen?

Lisa Sigl: Der Podcast läuft über zwei Jahre, weil wir das Ziel haben, Unternehmerinnen aus allen 18 Bezirken Oberösterreichs zu porträtieren. Es geht nicht nur um Erfolg, sondern auch um Bewusstseinsbildung: für Vorsorge, Nachhaltigkeit oder persönliche Entwicklung. Jede Folge soll einen Mehrwert bieten für das Unternehmen und das Leben. Am Ende wollen wir eine starke, hörbare Community haben.

wepodit: Vielen Dank liebe Lisa für deine Insights zu eurem Corporate Podcast „Ich bin Unternehmerin PUNKT“. Wir wünschen euch für das sehr gelungene Projekt viel Erfolg!

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