Happy new Podcast Year! 2026 startet für uns mit einem klaren Mindset: Podcasts sind absolutes Must Have für die Unternehmenskommunikation und definitiv kein Experimentierfeld mehr. Sie sind ein etabliertes Kommunikationsinstrument für Marken, Unternehmen, interne Zielgruppen und Communities.
Und genau deshalb funktioniert „einfach mal machen“ in Bezug auf Podcasts heute nicht mehr. Bei wepodit sehen wir das leider nach wie vor jeden Tag in der Praxis: Podcasts mit großem Potenzial, die nie richtig abheben. Projekte, die von Unternehmen mit viel Motivation gestartet sind und nach wenigen Folgen wieder einschlafen. Nicht, weil das Medium nicht funktioniert. Sondern weil Struktur im Hintergrund fehlt und oftmals auch die personellen Ressourcen zu knapp sind.
Genau hier setzt unsere Podcast-Roadmap an.
2026 (übrigens auch unser 5.Geburtstag) begleiten wir euch in Bezug auf Podcasts monatlich entlang einer klaren Linie. Wir erstellen über das ganze Jahr hinweg eine so genannte Podcast Roadmap – aufgeteilt auf 12 Seasons, die jeweils einen zentralen Schwerpunkt beleuchten. Season 1 bildet den Startpunkt: Neustart & Strategie. Denn egal, ob ihr bei Null startet oder einen bestehenden Podcast neu ausrichten wollt – ohne ein sauberes Fundament funktioniert´s nicht.
Season 1 & 2: Neustart statt Schnellschuss
Der Jänner stand in unserer Roadmap bewusst unter dem Zeichen des Innehaltens. Nicht des Produzierens um jeden Preis, sondern des Nachdenkens vor dem Start. In zwei Podcast-Episoden des wepodit Podcasts, begleitenden Social-Media-Inhalten und klaren Kernbotschaften haben wir uns einer zentralen Frage gewidmet:
Wie muss Podcasting heute gedacht werden, damit es langfristig wirkt?
Die Antwort zieht sich wie ein roter Faden durch die Seasons 1&2: Podcasting ist kein Nebenbei-Projekt mehr, sondern ein strategisches Kommunikationsformat. Ein Podcast entsteht nicht erst vor dem Mikrofon im Studio. Er beginnt lange davor.
Konzept, Positionierung, Zieldefinition, Ressourcenplanung – all das sind keine optionalen Extras, sondern Voraussetzungen dafür, dass ein Podcast später die entsprechende Wirkung entfalten kann. Fragen wie:
- Was ist unser Thema/die Idee dahinter?
- Welche Rolle soll der Podcast in unserer Kommunikation spielen?
- Wer soll unseren Podcast hören?
müssen unbedingt gleich vor Beginn beantwortet werden. Erst wenn das passiert ist, ergibt der nächste Schritt (die Produktion) wirklich Sinn.
Aber wie geht man ein Podcast-Projekt nun am besten an? Dazu gibt es ebenfalls eine wesentliche Aussage aus Season 1&2:
„Podcasts sind für Marken extrem wertvoll. Aber nicht jedes Unternehmen sollte sie einfach selbst produzieren.“
Warum? Weil Podcasts Tiefe ermöglichen wie kaum ein anderes Format. 20 bis 30 Minuten Folgenlänge bieten genügend Zeit und Raum für Geschichten, Haltung und Emotionen. Genau diese Stärke wird aber schnell zur Schwäche, wenn das Projekt nicht vollständig durchdacht ist. Aus der Praxis wissen wir: Kein klares Konzept, keine klar definierten Zuständigkeiten, unterschätzter Zeitaufwand, das alles kann schnell zum Hemmschuh für ein eigentlich großartiges Projekt werden. Ein Podcast wird dann zur Belastung, wenn er im Unternehmen „mitlaufen“ soll. Wenn er zwischen Meetings, Social Media Posts und Kampagnen noch „schnell“ irgendwie untergebracht wird. Wenn niemand wirklich verantwortlich ist.
Daher ist es viel sinnvoller, ein Podcast-Projekt gemeinsam mit einem strategischen Partner anzugehen. Ein Podcast scheitert selten an der Technik – sondern eigentlich immer am fehlenden Konzept dahinter. In Episode 72 des wepodit Podcasts werfen wir genau darauf einen genaueren Blick. Wir erklären, warum ein durchdachtes Konzept die Lebensader jedes neuen Podcasts ist und wie ein Konzept-Workshop bei unseren Kund:innen konkret abläuft.
Fazit Season 1&2:
Unsere klare Empfehlung aus Season 1& 2 lautet daher: Ohne Konzept kein Podcast. Podcasting 2026 ist kein Zufallsprodukt mehr. Es ist ein strategisches Tool mit enormem Potenzial, aber auch mit klaren Anforderungen.
