Die besten Settings für eure Podcast Aufnahme

Egal, ob du bereits einen eigenen Podcast hast oder einen Corporate Podcast für dein Unternehmen verwirklichen möchtest – entscheidend für den Erfolg des Projekts sind nicht nur der Inhalt und eine professionelle Nachbearbeitung, sondern auch ganz klar das ideale Aufnahmesetting. WO und WIE dein Podcast aufgenommen wird, wirkt sich nämlich entscheidend auf seine Qualität aus. Im dieswöchigen Blogtext stellen wir dir drei mögliche Aufnahme-Settings von wepodit vor.

 

Aufnahmesetting 1: wepodit Podcast-Studio

Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir unser Studio für eine Podcast-Aufnahme zur Verfügung stellen dürfen. Vielen unserer Corporate Podcast Kund:innen ist es auch am liebsten, wenn sie für neue Aufnahmen zu uns kommen und in Studioatmosphäre professionell begleitet werden. Was heißt „professionell begleitet“? Eine/r unserer wepodit Mitarbeiter:innen betreut die Aufnahme im Hintergrund und notiert in einem Skript bereits während des Interviews potenzielle Anmerkungen für den Schnitt. Zudem kümmert sich der/die Mitarbeiterin um die ideale Einstellung der Mikrofone. Apropos Mikrofon: Aktuell haben wir im wepodit Studio vier Mikrofone im Einsatz, alle von der Marke LEWITT. Der große Vorteil dieser Mikrofone ist, dass sie auch dann noch optimal aufnehmen, wenn ein Interviewgast beispielsweise dazu tendiert, am Mikrofon „vorbeizureden“. Das kann durchaus passieren, beispielsweise wenn jemand Notizen am Tisch liegen hat oder insgesamt sehr nervös ist. Um dem entgegenzuwirken, geben wir zwar einerseits Regieanweisungen, den Rest gleichen dann aber automatisch unsere High-Quality Podcast-Mikrofone und im Nachgang unsere Tontechniker:innen aus.

Aufnahmesetting 2: vor Ort im Unternehmen

Viele Kund:innen möchten ihren Podcast gern in „gewohnter“ Umgebung aufzeichnen. Kein Problem! Für die Aufzeichnung eines Corporate Podcasts kommen wir auch gern direkt zu euch. In der Regel lässt sich hier auch rasch ein geeigneter Aufnahme-Raum finden. Wenn möglich, sollte er mit so wenig Glas wie möglich ausgestattet sein, da dies tendenziell mehr Hall verursacht. Räume mit Teppichböden oder Vorhängen wirken sich dagegen positiv auf den Sound aus. Unser mobiles Aufnahmestudio wird vor Ort bei euch aufgebaut und die Mikrofone an den Podcast-Recorder angeschlossen. Sobald der „Start“-Knopf gedrückt ist, geht es auch schon los mit der Podcast-Aufnahme. Für eine Recording-Session rechnen wir in der Regel mit einer Stunde Zeitaufwand pro Episode. 

Aufnahmesetting 3: Remote über Riverside

Podcast Recording wird immer flexibler. Natürlich ist es für die Qualität noch immer am besten, wenn beide Interviewpartner:innen bei der Aufnahme vor Ort sind. Doch das ist bekanntlich nicht immer möglich. Umso besser, dass es mittlerweile tolle Remote-Aufnahme-Tools gibt, die Gespräche mit Gästen aus aller Welt in beeindruckender Qualität aufzeichnen – und das alles bequem über´s Internet. Das Tool, das wir bei wepodit am liebsten für Remote-Aufnahmen nutzen, ist Riverside.fm. Damit könnt auch ihr Audio- und Videoaufnahmen in Studioqualität erstellen, sogar bei instabilen Internetverbindungen. Dank der lokalen Aufzeichnung direkt am Laptop wird die Qualität der Aufnahme nämlich nicht durch Verbindungsprobleme beeinträchtigt. Abseits des Aufnahme-Tools sind für eine Remote-Aufnahme natürlich auch die Rahmenbedingungen essenziell.

Tipps für eine gelungene Remote-Aufnahme:

  • Sorgt für eine stabile Internetverbindung: Unterbrechungen während der Aufnahme können die Dynamik eines Gesprächs stören. Eine zuverlässige Verbindung ist daher essenziell.
  • Setzt auf hochwertiges Equipment: Auch bei Remote-Aufnahmen sollte die Audioqualität an erster Stelle stehen. Ein gutes Mikrofon (beispielsweise das RODE NT-USB Mini) und kabelgebundene Kopfhörer machen hier den Unterschied. Warum kabelgebunden? Wireless Kopfhörer wie Airpods sind durch die Bluetooth-Verbindung störanfälliger.
  • Schafft eine ruhige Umgebung: Hintergrundgeräusche sind der Feind jeder Aufnahme. Achtet darauf, dass der Aufnahmeort möglichst frei von Störquellen ist.
  • Bereitet eure Gäste vor: Nicht jeder Gast ist mit Remote-Aufnahmen vertraut. Eine kurze Einweisung in die verwendete Software kann Wunder wirken.

Fazit

Egal, ob im professionellen Studio, direkt bei euch vor Ort im Unternehmen oder remote über Riverside – das perfekte Aufnahmesetting ist immer jenes, das am besten zu euch, eurer Geschichte und euren Rahmenbedingungen passt. Mit der richtigen Vorbereitung, dem passenden Equipment und einem erfahrenen Team an eurer Seite steht einer qualitativ hochwertigen Podcast-Produktion jedenfalls nichts im Weg.

Ihr wollt euren eigenen Podcast starten oder bestehende Aufnahmen auf das nächste Level heben? Dann meldet euch bei uns! Wir begleiten euch von der ersten Idee bis zur fertigen Episode. Schickt uns eine E-Mail mit eurer Anfrage an office@wepodit.com. 

Mythos oder Wahrheit?„Wir nehmen einfach mal was auf, schneiden kann man später immer.“

Jeden zweiten Donnerstag erscheint unser wepodit Podcast – aktuell unter dem Motto „Mythos oder Wahrheit“.  Darin entlarven wir gängige Mythen aus der Podcast-Bubble. In der aktuellen Episode geht es um die richtige Vorbereitung auf eine Podcast-Folge.

 

„Ach komm, wir nehmen einfach mal was auf, schneiden kann man später immer.“ Ein Satz, den wir aus der Podcast-Welt nur zu gut kennen. Gerade bei Eigenen Shows ist die Verlockung groß, ohne Skript an Episoden heranzugehen – doch was im ersten Moment nach Freiheit und Kreativität klingt, bedeutet meist Stress, Mehrarbeit und im schlimmsten Fall auch verpasste Deadlines.

Warum „planlos aufnehmen“ teuer wird

Die Erfahrung zeigt: Wer ohne Plan ins Recording geht, schneidet am Ende meist dreimal so lange. Pausen, Wiederholungen und thematische Ausflüge häufen sich und die Postproduktion wird zur Mammutaufgabe. Zeit, die in der Vorbereitung gespart wurde, muss später doppelt investiert werden. Ein abschreckendes Beispiel aus der Praxis: für eine geplante Aufnahme sind Podcaster:innen gänzlich ohne Vorbereitung in die Aufnahmesituation gegangen. Das Ergebnis: sie haben insgesamt zwei (!) Stunden Rohmaterial aufgenommen, für eine geplante 30-Minuten-Episode. Der Schnitt war logischerweise Sisyphusarbeit. Erst durch den Einsatz eines klar strukturierten Leitfadens konnte die Aufnahme schließlich reibungslos ablaufen: nach 35 Minuten war die Episode im Kasten und der Schnitt in Rekordzeit erledigt.

Was es daher unbedingt vor jeder Aufnahme braucht, sind ein Interviewleitfaden, eine definierte Länge und ein konkretes Ziel für die Folge. Diese klare Episoden-Struktur spart nicht nur Zeit im Schnitt, sondern sorgt auch für authentische Gespräche. Denn wenn Moderator:innen wissen, wo sie hinwollen, bleiben sie dadurch automatisch entspannter.

Spontanität braucht Vorbereitung

Oft wird Spontanität als Gegensatz zu Planung gesehen. In Wahrheit ist sie das Ergebnis davon. Wer gut vorbereitet ist, kann sich im Gespräch freier bewegen und bleibt trotzdem beim Thema. Das merken auch die Hörer:innen: Der Flow stimmt, der rote Faden bleibt erkennbar und die Folge klingt insgesamt einfach rund.

Fazit

„Wir nehmen einfach mal was auf, schneiden kann man später immer“ ist ein Mythos. Die Wahrheit ist: Gute Vorbereitung ist die beste Schnittoptimierung. Sie spart Zeit, Nerven und Budget und sorgt für Qualität, die man hört.

 

Mythos oder Wahrheit? Podcast Werbung funktioniert!

„Podcast-Werbung funktioniert in Österreich (noch) nicht.“ Ein Satz, den wir in Gesprächen mit Marketer:innen, Mediaplaner:innen oder Unternehmer:innen leider immer wieder hören. Doch stimmt er überhaupt? In der neuen Folge unseres wepodit Podcasts zum Thema „Mythos oder Wahrheit“ nehmen wir diese Behauptung genauer unter die Lupe.

 

Es ist noch gar nicht sooo lange her, da hat es geheißen: „Podcasts sind doch sowieso nur ein Hype“. Mittlerweile sind diese kritischen Stimmen längst verstummt. Die Werbung in Podcasts wird allerdings noch eher skeptisch betrachtet. „Das bringt doch gar nix, gerade im Vergleich zu klassischer Fernseh- oder Radiowerbung“, heißt es dann. Doch genau dieser Gedanke ist unserer Ansicht nach falsch.

Der Unterschied liegt im Verständnis

Wer Podcast-Werbung mit einem Radiospot gleichsetzt, greift deutlich zu kurz. Denn Podcasts sind ein völlig anderes Medium – persönlicher, intimer und deshalb oft deutlich glaubwürdiger. Warum? Die Hörer:innen entscheiden sich aktiv dafür, eine Folge einzuschalten, nehmen sich Zeit, hören konzentriert zu – und entwickeln über Monate oder Jahre hinweg eine Beziehung zu den Hosts. Und genau diese Nähe ist die perfekte Grundlage dafür, dass Podcast-Werbung extrem gut wirkt: 78 % der Hörer:innen vertrauen den Aussagen und Meinungen der Hosts. 92 % akzeptieren Werbung, damit Podcasts kostenlos bleiben. 81 % finden es gut, über Werbung neue Produkte oder Marken kennenzulernen. (Podstars by OMR Podcast Umfrage 2024)

Podcast-Werbung „unterbricht“ nicht wie klassische Radio- oder Fernsehwerbung, sie „begleitet“ viel mehr und wird daher auch von den Hörer: innen als weniger störend empfunden. Während im Fernsehen gleich mal genervt weggezappt oder im Radio umgeschalten wird, sind Podcast-Hörer:innen viel eher bereit, Werbung im Podcast ihrer Lieblingshosts zu akzeptieren. Sie wirkt nämlich im besten Fall gar nicht wie Werbung, sondern wie eine Empfehlung: authentisch, glaubwürdig und eingebettet in einen vertrauten Kontext.

Wenn Podcast-Werbung über das Hören hinausgeht

Viele denken bei Podcast-Werbung ausschließlich an die auditive Ebene. Dabei entfaltet sie ihr volles Potenzial erst dann, wenn sie ganzheitlich gedacht wird. Audio ist natürlich der Ausgangspunkt -doch Marken, die weiterdenken, schaffen Erlebnisse, die über das Hören hinausgehen. Ein Beispiel ist unser Live-Podcast-Event „Podcast am Berg“: Hier treffen Hörer:innen, Podcaster:innen und Marken persönlich aufeinander. Was im Ohr startet, findet im echten Leben seine Fortsetzung, mit Begegnungen, Emotionen und echten Gesprächen.

Formate wie „Podcast am Berg“ zeigen: Podcast-Werbung kann zum Teil der Markenwelt werden, wenn sie über den klassischen Spot hinausgedacht wird – etwa durch Social-Media-Erweiterungen, Branded Content oder ganze Event-Kooperationen

Erfolgreiche Podcast-Werbung braucht Brand Fit

Damit Podcast-Werbung funktioniert, müssen Marke und Podcast allerdings gut zusammenpassen. Der so genannte Brand Fit ist hier der entscheidende Faktor: Nur wenn Werte, Tonalität und Zielgruppe übereinstimmen, entsteht auch echte Glaubwürdigkeit und damit eine unschlagbare Wirkung.

Viele unserer erfolgreichsten Kampagnen entstehen, wenn aus einer Werbekooperation eine langfristige Partnerschaft wird: Unternehmen treten als Expert:innen in Branded Podcasts auf, werden Teil einer wiederkehrenden Rubrik oder begleiten Hosts über eine ganze Staffel hinweg. So entsteht nachhaltiges Storytelling statt kurzfristiger Aufmerksamkeit. Podcast-Werbung kann also viel mehr sein als ein paar Spots. Sie kann Teil einer richtigen Markenbeziehung werden.

Warum sich Podcast-Werbung wirtschaftlich lohnt

Wie schaut es nun wirtschaftlich aus? Rentiert sich Podcast-Werbung überhaupt? Auch hier ist unsere Antwort ein klares JA! Wie schon erwähnt, haben Podcasts außergewöhnliche Nutzungssituationen:
Die Hörer:innen sind konzentriert, aufmerksam und oft allein, zum Beispiel beim Autofahren, Kochen oder Spazierengehen. Diese intensive Form der Aufmerksamkeit sorgt dafür, dass Podcast-Werbung besonders effektiv ist. Das zeigt auch die Preisstruktur: Podcast-TKPs liegen meist höher als in anderen Medien und das zurecht. Denn die Qualität der Reichweite ist entscheidend, nicht die Quantität.

Fazit:

Podcast-Werbung ist Teil einer gewinnbringenden Beziehung zwischen Marke, Host und Community. Wer sie richtig einsetzt, profitiert von einer Werbeform, die glaubwürdig, nachhaltig und nah an der Zielgruppe ist.

Entscheidende Erfolgsfaktoren sind:

  • Authentizität: Die Werbung muss sich natürlich in den Podcast einfügen.
  • Brand Fit: Marke und Podcast müssen zueinander passen.
  • Langfristigkeit: Vertrauen entsteht über Zeit – nicht in einer Kampagne.

Oder, wie wir es in der wepodit Podcast Folge zusammenfassen:

„Wahrheit! Podcast-Werbung funktioniert – wenn man sie richtig versteht.“

 

CampfireFM: kurzfristiger Hype oder echte Alternative zu Spotify & Co.?

Wer an Podcasts denkt, denkt automatisch an Spotify oder an Apple Podcasts, also an die großen Podcast-Plattformen im Hintergrund. Doch mit CampfireFM gibt es seit einiger Zeit einen neuen Player aus Deutschland, der frischen Wind in die Szene bringen will. Die Idee: Podcasts sollen nicht mehr nur gehört, sondern erlebt werden – interaktiv, gemeinschaftlich und mit zusätzlichen Inhalten. Klingt spannend. Aber was kann die App wirklich, und wie schlägt sie sich im Vergleich zu den Platzhirschen? Das schauen wir uns für euch im dieswöchigen Blogtext genauer an.

Community ist ein Zauberwort beim Podcasten, das auf Spotify und Co. aktuell noch etwas vernachlässigt wird. Spotify versucht sich zwar schon länger auch in zusätzlichen Interaktionsmöglichkeiten für seine User, doch so richtig in Gang kommt das Ganze noch nicht. Hier will CampfireFM aus Deutschland nun neue Maßstäbe setzen und setzt gezielt auf Interaktion:

  • Kommentare & Reaktionen: Hörer:innen können direkt an bestimmten Stellen einer Episode ihre Gedanken teilen.
  • Zusatzinhalte: Hosts können Bilder, Links oder kurze Videos ergänzen – Inhalte, die den Podcast bereichern und Kontext schaffen.
  • Community-Feeds: Jeder Podcast hat seinen eigenen Bereich, fast wie ein Social-Media-Channel.

Damit positioniert sich CampfireFM zwischen Podcast-App und sozialem Netzwerk – und genau das macht die Plattform interessant für alle, die Podcasts nicht nur konsumieren, sondern aktiv miterleben wollen.

Vorteile von CampfireFM

  • Mehr Nähe zwischen Hosts und Hörer:innen
    Durch Kommentare und Feeds entsteht ein direkter Austausch. Das stärkt die Bindung zur Community.
  • Zusätzlicher Mehrwert
    Neben Audio gibt es ergänzende Materialien. Besonders für Wissens- oder Interview-Podcasts kann das hilfreich sein.
  • Deutschsprachiger Fokus
    CampfireFM denkt stark lokal. Das macht die App gerade für Hörer:innen aus dem DACH Raum attraktiv.

Aber: Wo liegen die Schwächen?

So spannend das Konzept ist, CampfireFM hat auch Nachteile:

  • Begrenzte Reichweite: Spotify und Apple Podcasts haben eine gigantische Nutzerbasis. CampfireFM startet klein – was bedeutet: Weniger Auswahl und weniger Reichweite für Podcaster:innen.
  • „Kinderkrankheiten“: Neue Plattformen kämpfen oft mit Usability-Problemen, Bugs oder noch nicht ausgereiften Features. Erste Nutzer:innen berichten von Hürden bei der Anmeldung.
  • Unklare Monetarisierung: Während Spotify und Podimo klare Modelle (Abo, Werbung, Exklusivdeals) etabliert haben, ist bei CampfireFM noch offen, wie sich das Ganze langfristig trägt.
  • Abhängigkeit vom Community-Effekt: Die App lebt von Interaktion. Fehlt die aktive Beteiligung der Hörer:innen, wirkt die Plattform schnell leer.

Fazit: Spannend, aber (noch) kein Ersatz

CampfireFM ist ein spannender Ansatz, der zeigt, wie Podcasts in Zukunft aussehen könnten: interaktiver, sozialer, näher dran an den Hörer:innen und ähnlich wie Social Media. Für Podcaster:innen, die ihre Community stärker einbinden möchten, ist die Plattform daher durchaus einen Versuch wert. Doch gegen die Reichweite und Stabilität von Spotify oder Apple Podcasts kommt CampfireFM derzeit nicht an. Wenn du mit deinem Podcast maximale Sichtbarkeit willst, kommst du an den klassischen Plattformen nicht vorbei.

Mythos oder Wahrheit: „Ach, das übernimmt schon das Marketing-Team nebenbei!“

Welche Mythen halten sich hartnäckig in der Podcast-Welt und wie können wir sie am besten entlarven? Das schauen wir uns gerade zweiwöchentlich im wepodit Podcast für euch an. In der aktuellen Episode geht´s um Corporate Podcasts und um folgenden Satz, den wir von Unternehmen oft hören:

Mythos: „Ach, das übernimmt schon das Marketing-Team nebenbei.“

Ein Corporate Podcast „nebenbei“? Das wird definitiv schwierig. Trotzdem fällt dieser Satz immer wieder, wenn es um die Planung eines Unternehmens-Podcasts geht. Ganz nach dem Motto: „Das Team macht sowieso redaktionelle Tätigkeiten und Marketing-Content, also können wir doch einfach noch einen Podcast dranhängen, oder?“

Wenn euer Qualitätsanspruch hoch ist (und davon gehen wir aus!) solltet euer Corporate Podcast im Marketing-Mix definitiv eine Hauptrolle spielen und nicht nur „nebenbei“ von eurem Marketing-Team mitbetreut werden. Genau das wird nämlich langfristig zur Stolperfalle, an der letztendlich viele Projekte mit großem Potenzial scheitern.

Warum Podcasts kein Nebenbei-Projekt sind

Ein Podcast lebt von Kontinuität, Qualität und Struktur. Wenn allerdings unklar bleibt, wer Skripte erstellt, den Schnitt übernimmt, die finale Freigabe erteilt oder den Upload organisiert, führt das häufig zu Verzögerungen oder sogar zum Ausfall von Folgen. Das Ergebnis: enttäuschte Hörer:innen, sinkende Motivation im Team und ein Projekt, das seinen Zweck verfehlt.

Klare Rollen schaffen Stabilität & Professionalität

Damit ein Corporate Podcast langfristig erfolgreich ist, braucht es klar definierte Rollen. Dazu gehören typischerweise:

  • Host/Moderation: führt durch die Episoden
  • Redaktion: bereitet Themen auf, organisiert Gäst:innen und plant Interviews
  • Postproduktion: professioneller Schnitt, Mastering und Fokus auf Ton-Qualität
  • Distribution, Freigabe & Monitoring: Upload, Plattform-Betreuung, Veröffentlichung & Reporting

In kleineren Teams können diese Aufgaben gebündelt werden, wichtig ist jedoch, dass die Zuständigkeiten eindeutig geregelt sind.

Interne Umsetzung oder externe Unterstützung?

Nicht jedes Unternehmen verfügt über ausreichend personelle Ressourcen für alle Aufgaben. In solchen Fällen bietet es sich an, gezielt einzelne Bereiche wie Redaktion, Schnitt oder Hosting an eine professionelle Podcast-Agentur auszulagern. Dadurch bleibt die Qualität eures Podcast gesichert und die Regelmäßigkeit gewährleistet.

Fazit:

Mythos entlarvt: Ein Corporate Podcast ist ein eigenständiger Kommunikationskanal und sollte auch so behandelt werden. Wenn ihr im Unternehmen von Beginn an klare Rollen definiert und genügend Ressourcen einplant, legt ihr den Grundstein für einen professionellen Auftritt und nachhaltigen Erfolg. Wollt ihr euren Corporate Podcast mit uns umsetzen? Dann schreibt uns eine E-Mail, an office@wepodit.com

 

Warum ein Konzept-Workshop der Schlüssel zu einem erfolgreichen Corporate Podcast ist

Einen Corporate Podcast zu starten, klingt im ersten Moment einfach: Mikrofone anschaffen, ein paar Episoden aufnehmen und veröffentlichen. Doch wer langfristig erfolgreich sein will, braucht mehr als nur Technik – es braucht eine klare Strategie. Genau deshalb setzen wir bei wepodit von Beginn an auf einen Konzept-Workshop, bevor die erste Aufnahme startet.

Der Corporate Podcast beginnt mit einem Plan

Ein Podcast ohne Konzept ist wie ein Haus ohne Fundament. Vielleicht hält es für eine Weile, aber Stabilität und nachhaltiger Erfolg bleiben aus. In unserem Workshop erarbeiten wir gemeinsam mit euch das strategische Gerüst hinter eurem Podcast – den roten Faden, der alle Episoden verbindet und euer Projekt klar positioniert. Innerhalb eines halben Tages entwickeln wir die Basis für euren Corporate Podcast: von Zieldefinition über Zielgruppen-Analyse bis hin zu konkreten Ideen für Inhalte und Workflow. Das Ergebnis ist eine maßgeschneiderte Roadmap, die sicherstellt, dass euer Podcast nicht nur professionell klingt, sondern auch die gewünschte Wirkung erzielt.

Was wir im Konzept-Workshop erarbeiten

Unser Workshop ist praxisorientiert und interaktiv. Gemeinsam beantworten wir die entscheidenden Fragen, die den Erfolg eures Podcasts ausmachen:

  • Ziele definieren: Soll der Podcast Reichweite generieren, Employer Branding stärken oder interne Kommunikation verbessern?
  • Zielgruppen schärfen: Wen wollt ihr wirklich erreichen – Mitarbeitende, potenzielle Fachkräfte, Kund:innen oder andere Steakholder?
  • USP herausarbeiten: Warum sollte jemand euren Podcast hören? Mit einem knackigen Elevator Pitch verdichten wir das Wertversprechen.
  • Struktur festlegen: Episodenlänge, Moderationsstil, Gästeplanung – wir entwickeln das passende Format.
  • Markenauftritt gestalten: Von Jingle bis Cover-Design – wir stimmen den Podcast auf eure Corporate Identity ab.
  • Themen planen: Wir sammeln Ideen, priorisieren Inhalte und schaffen eine klare Themenlandkarte.
  • Kosten & Ressourcen klären: Welche Budgets sind realistisch und wie lässt sich das Projekt nachhaltig finanzieren?
  • Workflow aufsetzen: Wer übernimmt welche Aufgaben, welche Deadlines gibt es, und wie läuft die Produktion reibungslos ab?

Durch diesen Prozess entsteht ein klares, professionelles Konzept, das als Leitlinie für alle weiteren Schritte dient.

Mehr als nur Strategie – Inspiration inklusive

Erfahrungsgemäß sprudeln im Workshop oft Ideen, die nicht sofort umgesetzt werden, aber Potenzial für spätere Staffeln oder Sonderformate haben. Wir fangen diese Gedanken auf und entwickeln daraus ein Ideenarchiv, das euren Podcast langfristig lebendig hält.

Mit wepodit vom Konzept zur Umsetzung

Nach dem Workshop seid ihr bestens vorbereitet, um euren Corporate Podcast zu starten. Doch wir lassen euch nicht allein: Ihr bekommt von uns eine strukturierte Nachbereitung inklusive Empfehlungen und Best Practices aus über viereinhalb Jahren Erfahrung in der Podcast-Produktion für Unternehmen. Unsere Mission: Wir möchten, dass euer Podcast nicht nur gehört, sondern auch erinnert wird.

Jetzt den eigenen Corporate Podcast planen

Ihr habt eine Idee für euren Unternehmenspodcast im Kopf und wollt den nächsten Schritt gehen? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Entscheidet ihr euch noch bis Jahresende für eine Zusammenarbeit mit wepodit, bekommt ihr den Konzept-Workshop gratis on top. Kein Scherz, keine Masche.

Schreibt uns einfach eine E-Mail an office@wepodit.com – wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch den Grundstein für euren erfolgreichen Corporate Podcast zu legen.

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