Behind the mic: „Ich bin Unternehmerin PUNKT“- der Podcast von Frau in der Wirtschaft

Auf unserer Podcast Roadmap 2026 legen wir auch immer wieder kurze Zwischenstopps ein und blicken hinter die Kulissen bei unseren Corporate Kund:innen. „Ich bin Unternehmerin PUNKT.“ So heißt der brandneue Podcast von Frau in der Wirtschaft Oberösterreich, den wir seit Jahresbeginn betreuen dürfen. Wir haben mit der Landesvorsitzenden von Frau in der Wirtschaft, Lisa Sigl, über die Beweggründe hinter dem Podcast gesprochen.

 

wepodit: Liebe Lisa, Frau in der Wirtschaft ist das starke Netzwerk für 40.000 Unternehmerinnen in Oberösterreich. Anfang des Jahres seid ihr auf uns zugekommen und habt gesagt: „Es gibt so viele tolle Unternehmerinnen in Oberösterreich, die wollen wir mit einem eigenen Podcast vor den Vorhang holen.“ Gesagt, getan: am 1.April ist die erste Folge online gegangen. Was ist eure erste Bilanz?

Lisa Sigl: Die Resonanz hat unsere Erwartungen ehrlich gesagt übertroffen. Schon nach den ersten Episoden erhielten wir viel positives Feedback von Hörer:innen, aber auch aus der Unternehmerinnen-Community. Es zeigt: Es gibt ein echtes Bedürfnis danach, authentische Geschichten von Frauen im Wirtschaftsleben zu hören. Besonders freut uns die hohe Durchhörquote. Das zeigt uns, dass die Gespräche die Menschen wirklich fesseln und wir mit dem Format einen Nerv getroffen haben.

wepodit: Um welche Themen geht es im Podcast und was wollt ihr damit konkret erreichen?

Lisa Sigl: Wir sprechen mit Unternehmerinnen aus Oberösterreich über ihre persönlichen Wege, ihre Unternehmen und die Geschichten hinter ihrem Erfolg. Themen wie Gründung, Führung, Vorsorge, Vereinbarkeit, Nachhaltigkeit oder persönliche Herausforderungen stehen im Fokus. Unser Ziel ist es zu zeigen, wie vielfältig und spannend Unternehmertum in Oberösterreich heute ist.

wepodit: Aktuell halten wir bei drei erschienenen Podcast-Episoden. Welche Rückmeldungen gibt es dazu von den Hörer:innen?

Lisa Sigl: Sehr positive. Besonders die Offenheit und Authentizität der Gespräche wird hervorgehoben. Viele sagen, dass ihnen erst durch den Podcast bewusst wurde, was alles hinter einem Unternehmen steckt und welche Persönlichkeiten dahinterstehen. Genau diese Einblicke sind es, die inspirieren und manchmal auch berühren.

wepodit: Du moderierst „Ich bin Unternehmerin Punkt.“ als Landesvorsitzende von FIDW selbst. Was war dabei für dich zu Beginn die größte Challenge?

Lisa Sigl: Ich habe zwar schon etwas Podcast-Erfahrung, aber plötzlich auf der anderen Seite zu sitzen, aktiv zuzuhören, nachzufragen und den Raum für andere zu öffnen, das ist für mich etwas Neues. Gerade weil viele Geschichten sehr persönlich und berührend sind, ist es wichtig, mit viel Feingefühl zu moderieren. Unser Anspruch war von Anfang an: kein klassisches Business-Interview, sondern ein echter, menschlicher Dialog.

wepodit: Ihr habt euch für eine Produktion der ganzen Podcast-Staffel an drei Aufnahmetagen entschieden. Worin seht ihr hier den Vorteil?

Lisa Sigl: Die geblockte Produktion hat uns ermöglicht, uns voll auf die Gespräche zu konzentrieren und eine gewisse Dynamik zu entwickeln, die den Episoden gutgetan hat. Organisatorisch war es vermutlich auch für alle Beteiligten einfacher. So konnten wir die Staffel strukturiert und zeitnah umsetzen.

wepodit: Inwiefern unterstützt euch der Podcast auch als Tool im Marketing-Mix?

Lisa Sigl: Der Podcast ist für uns mehr als nur ein Audioformat. Einerseits machen wir damit die Leistungen und Geschichten von Unternehmerinnen in der breiten Öffentlichkeit sichtbar. Andererseits ergänzt der Podcast unsere Veranstaltungen ideal: Diese sind oft sehr stark nachgefragt und schnell ausgebucht, was natürlich etwas Positives ist. Gleichzeitig möchten wir aber auch all jenen die Möglichkeit geben, die inspirierenden Geschichten und Erfahrungen zu hören, die nicht live dabei sein können. So schaffen wir Reichweite, Sichtbarkeit und nachhaltigen Content weit über den eigentlichen Event hinaus.

wepodit: Welche Tipps würdet ihr anderen Organisationen geben, die überlegen, einen Corporate Podcast zu starten?

Lisa Sigl: Unser wichtigster Tipp: Machen Sie sich vorab klar, warum Sie den Podcast ins Leben rufen und welchen Mehrwert er bieten soll. Ein Corporate Podcast wirkt dann besonders authentisch, wenn er echte Geschichten erzählt und sich jeder etwas mitnehmen kann. Gleichzeitig unterschätzen Sie nicht den organisatorischen Aufwand: Ein durchdachtes Konzept, klare Abläufe und Kontinuität sind entscheidend. Und haben Sie den Mut, Persönlichkeiten auch für persönliche Themen Raum zu geben.

wepodit: Ihr habt zusätzlich zu den „normalen“ Podcast-Episoden auch noch eine Live-Episode für November geplant. Erzähl uns dazu doch bitte mehr!

Lisa Sigl: Genau! Wir erweitern unser bewährtes Panelformat „Ladies Lounge“ um eine Live-Podcast-Folge. Das Format entstand aus der Erkenntnis: Neben Keynotes sehnen sich viele nach ehrlichen, praxisnahen Geschichten von Unternehmerin für Unternehmerin. Mit der Live-Episode machen wir diese Momente nicht nur vor Ort, sondern auch digital, langfristig und für ein breiteres Publikum hörbar.

wepodit: Ein Podcast entwickelt sich langfristig. Schauen wir in die Zukunft: Was wollt ihr in den nächsten zwei Jahren mit eurem Podcast für FIDW erreichen?

Lisa Sigl: Der Podcast läuft über zwei Jahre, weil wir das Ziel haben, Unternehmerinnen aus allen 18 Bezirken Oberösterreichs zu porträtieren. Es geht nicht nur um Erfolg, sondern auch um Bewusstseinsbildung: für Vorsorge, Nachhaltigkeit oder persönliche Entwicklung. Jede Folge soll einen Mehrwert bieten für das Unternehmen und das Leben. Am Ende wollen wir eine starke, hörbare Community haben.

wepodit: Vielen Dank liebe Lisa für deine Insights zu eurem Corporate Podcast „Ich bin Unternehmerin PUNKT“. Wir wünschen euch für das sehr gelungene Projekt viel Erfolg!

Podcast Roadmap 2026 SEASON 4: 5 Jahre wepodit: Podcast Wissen in 5er Nuggets

Der April ist für uns ein ganzer besonderer Monat: es ist der Geburtstagsmonat von wepodit. Unsere Agentur ist mittlerweile fünf Jahre alt! Passend dazu zieht sich die Zahl 5 auch durch die aktuelle Season unserer Podcast Roadmap. Welche fünf Learnings ziehen wir aus fünf Jahren Podcast Agentur, ohne welche fünf Tools würden wir keinen neuen Podcast starten und was es unbedingt für eine gute Klangqualität braucht….Podcast-Wissen in 5er Nuggets findet ihr hier! 

Vor fünf Jahren, am 13.4.2021 ist wepodit gegründet worden. Seitdem hat sich unglaublich viel getan – wir blicken mit Stolz auf die letzten Jahre zurück, in denen wir uns erfolgreich zur ersten Anlaufstelle für Corporate Podcasts entwickelt haben. Natürlich gehören zu jedem Entwicklungsprozess aber auch Herausforderungen und daraus wiederum entsteht ein Erfahrungsschatz, den wir gerne mit euch teilen möchten.

Fünf Learnings aus fünf Jahren wepodit

1. Man kann (fast) alles lernen!

Geschäftsführerin Eva Waldenberger kommt ursprünglich aus dem Influencer- und Social Media Marketing und hatte zumindest beruflich bis vor fünf Jahren gar nichts mit Podcasts zu tun. Also weder mit Schnitt, noch mit Mastering, noch mit allen anderen wichtigen Schritten in der Podcast-Produktion. Was sie aber definitiv schon immer hatte, das war eine große Leidenschaft für Podcasts. Erstes Learning aus den fünf Jahren ist daher: Man kann fast alles lernen, wenn man möchte und für ein Thema brennt.

 2.Größer bedeutet nicht unbedingt besser

wepodit ist klein gestartet – unsere Gründerin Eva hatte zu Beginn operativ nur zwei geringfügige Mitarbeiter:innen (die übrigens beide bis heute im Team sind). Damals war Evas Denken noch geprägt von „Je größer, desto besser“. Mittlerweile ist das wepodit-Team auf neun Personen angewachsen und diese Größe fühlt sich genau richtig an. Unser Anspruch, nur um der Größe willen zu wachsen, hat sich relativiert. In den nächsten Jahren geht es für uns vielmehr darum, Prozesse weiter zu optimieren, um noch effizienter zu werden und gleichzeitig die Qualität für unsere Kund:innen stets an oberste Stelle zu setzen. Rückblickend hat sich, was den Workflow betrifft, sehr viel verändert: heute kann jeder im Team jeden jederzeit vertreten, weil sämtliche Strukturen, Zuständigkeiten und Prozesse klar geregelt und relativ personenunabhängig sind. Wir sind somit heute viel etablierter, professionalisierter als zu Beginn – was auch logisch ist, weil sich Prozesse natürlich erst mit der Zeit entwickeln und entsprechend einspielen.

3. Die beste Idee ist nur so stark wie der Antrieb dahinter

Insgesamt 60 Corporate Podcasts und 30 Eigene Shows durften wir als wepodit in den letzten fünf Jahren bereits begleiten. Eine unglaublich tolle Zahl – und was wir dabei festgestellt haben, ist, dass es zwar viele coole Podcast-Konzepte und Unternehmen gibt, wo wir uns auf den ersten Blick gedacht haben: „Wow, die sind für einen Podcast prädestiniert, da passt die Geschichte, da passt das Produkt, etc“

Und dann hat aber beispielsweise die Person dahinter nicht gepasst, die das Projekt betreut hat. Hier kann dann auch das größte Potential schnell mal verloren gehen.Umgekehrt hat es auch Unternehmen gegeben, wo wir uns gedacht haben: „Naja, mal schauen, hier sind Geschäftsumfeld und Produkt nicht wahnsinnig sexy“. Aber genau solche Corporates haben uns dann oft auch sehr überrascht – weil da Personen im Hintergrund waren, die das nötige Feuer für das Projekt mitgebracht haben. Und wo dann auch die Interviewgäst:innen mit einer solchen Leidenschaft von ihren beruflichen Welten erzählt haben, dass wir einfach nur geflasht waren. Learning Nummer 3 ist also: Nicht vorschnell urteilen. Hauptsächlich geht es um die Motivation, mit der ein Projekt oder eine Idee auch von Unternehmensseite her vorangetrieben wird. Wenn der Antrieb stimmt, dann stimmt auch das Podcast Produkt.

4.Podcasts sind kein Trend, sondern fixer Bestandteil in der digitalen Kommunikation.

Immer mehr Unternehmen haben in den letzten fünf Jahren das Potenzial von Corporate Podcasts für sich entdeckt. Podcasts sind mittlerweile zur akustischen Visitenkarte eines Unternehmens geworden und fixer Teil der Unternehmenskommunikation, egal ob in der externen oder auch internen Kommunikation. Und es ist für uns sehr schön zu sehen, dass das nicht nur eine Illusion ist, die wir uns im Agenturalltag erzählen, sondern mittlerweile die Realität. Wir merken auch, wie lange im Vorhinein Podcasts auch bereits geplant werden. Beispielsweise schon jetzt für Firmen-Jubiläen, die 2027 oder 2028 stattfinden sollen. Und wir finden es schön, Teil davon sein zu dürfen.

5. Es ist nie zu spät, einen Corporate Podcast zu starten!

Immer wieder werden wir mit Bedenken konfrontiert, ob es denn bereits „zu spät“ sei, einen Podcast zu starten, „weil es ja schon so viele Podcasts gibt“. Witzigerweise fragt sich das aber kein Mensch bei Büchern, bei Serien oder sonstigen digitalen Medien, von denen ja auch eine Vielzahl existiert. Wie immer gilt auch in diesem Fall: wenn ihr eine Leidenschaft für ein bestimmtes Thema habt und/oder im Rahmen eurer Unternehmenskommunikation Potenzial seht, dann zahlt es sich auch im Jahr 2026 definitiv aus, einen Corporate Podcast zu starten.

Fazit

Soweit zu den wichtigsten allgemeinen Learnings aus fünf Jahren wepodit. Entscheidend für die Podcast-Produktion sind aber natürlich auch die Tools, mit denen wir tagtäglich arbeiten. Und da hat sich in den letzten Jahren ebenfalls rauskristallisiert, welche Programme bei uns im Workflow am besten funktionieren. Auch diese fünf möchten wir gerne mit euch teilen!

Fünf Tools, ohne die wir bei wepodit keinen Podcast mehr produzieren würden

1. Reaper & Audio-Plugins: unsere „go to“ Software für den Audio-Feinschliff

Reaper ist unser Must Have für alle Podcasts, die wir in der Post Produktion bearbeiten. Wer Podcasts wirklich professionell produzieren möchte, braucht eine Audio Software, die sämtlichen tontechnischen Ansprüchen gerecht wird. Was uns bei Reaper überzeugt, ist, dass sich die Software individuell an unseren Workflow anpassen lässt. So können wir uns für wiederkehrende Formate ein Setup bauen: Intros, Outros und vorbereitete Spuren lassen sich direkt in Vorlagen hinterlegen, sodass wir nicht jede Episode wieder bei Null starten müssen. Dazu kommt ein Punkt, der bei Tools natürlich auch nicht unwichtig ist: das Preis-Leistungs-Verhältnis. Reaper ist im Vergleich zu vielen anderen DAWs erstaunlich günstig und trotzdem absolut professionell einsetzbar. Richtig interessant wird REAPER aber für uns vor allem durch die passenden Plugins. Sie sorgen dafür, dass aus einer rohen Aufnahme am Ende ein Podcast wird, der angenehm klingt. Besonders wichtig sind dabei für uns:

  • EQs, um störende Frequenzen zu entfernen und Stimmen klarer klingen zu lassen
  • Kompressoren, um Lautstärkeunterschiede auszugleichen
  • De-Esser, um harte S-Laute abzumildern
  • Noise Reduction, vor allem bei Remote-Aufnahmen
  • Limiter, für den letzten Feinschliff im Mastering

Der Unterschied zu „einfachen“ Schnittprogrammen ist definitiv hörbar. Tools wie GarageBand oder Audacity sind absolut okay für den Einstieg. Wenn ihr aber mehr Kontrolle über Sound, Dynamik und Gesamtqualität haben wollt, dann braucht ihr früher oder später mehr als nur ein Tool zum Schneiden.

2. Podigee: Unsere Schaltzentrale für Veröffentlichung und Distribution

Sobald eine Folge fertig produziert ist, wollen wir sie natürlich für unsere Kund:innen veröffentlichen. Und zwar idealerweise nicht auf fünf Plattformen einzeln, sondern an einen zentralen Ort. Genau dafür ist ein Podcast-Hoster da. Wir nutzen hier seit Beginn Podigee und sind mit diesem Tool sehr zufrieden. Mit Podigee lassen sich Podcasts zentral verwalten, veröffentlichen und ausspielen. Wir kümmern uns im Hintergrund um Cover, Shownotes sowie alle grundlegenden Podcast-Infos. Dann können wir die Episoden zur Veröffentlichung einplanen. Der große Vorteil ist eben: Alle Podcasts werden zentral eingepflegt und anschließend automatisch an Plattformen wie Spotify oder Apple Podcasts verteilt. Das spart Zeit, reduziert Fehler und macht den gesamten Veröffentlichungsprozess für uns deutlich entspannter. Auch wenn im Nachhinein noch etwas adaptiert werden muss, reicht eine zentrale Änderung auf Podigee und diese wird automatisch an Spotify und Co. weitergegeben. Zudem liefert uns Podigee auch die wichtigsten Daten zur Performance der Podcasts: wie entwickeln sich die Downloads und Streams, welche Folgen performen besonders gut, wo müssen vielleicht noch Adaptierungen vorgenommen werden? Das sind alles wesentliche Infos für die Erfolgsmessung.

3.Descript: Wenn aus Audio plötzlich ganz viel Content wird

Eine Podcast Episode liefert ja jede Menge spannenden Content, beispielsweise für Social Media Posts, für Blogartikel, etc. Ein Tool, das für uns hier ziemlich hilfreich ist, um die Audio-Spur rasch weiterzuverarbeiten ist Descript. Wir können damit gesprochene Inhalte in Text umwandeln und sie als Grundlage für weitere Formate nutzen. Das spart Zeit und macht es leichter, aus einer Podcast-Folge möglichst viel herauszuholen. Gerade auch für die Erstellung von Shownotes, Titeln oder Social-Media-Content nutzen wir Descript sehr gern. Da wir für unsere Kund:innen auch Social Media Snippets erstellen, ist für uns auch das Thema Untertitel extrem wichtig. Auch die können wir ganz easy über Descript erstellen.

4.Dropbox und CMS: Ohne gutes Datenmanagement wird’s schnell chaotisch

Bei uns arbeiten meist zwei bis drei Personen an der Produktion einer einzelnen Podcast-Episode. Umso wichtiger ist es natürlich, dass wir dabei teamintern die Übersicht behalten. Denn selbst die beste Folge bringt uns wenig, wenn Dateien plötzlich an fünf verschiedenen Orten liegen, wir Versionen verwechseln oder niemand mehr weiß, wie der aktuelle Stand bei der Freigabe ist. Deshalb ist sauberes Datenmanagement für uns ein absolutes MUSS. Zudem hilft uns unser CMS dabei, Prozesse und Veröffentlichungen zu organisieren. Dort schreiben wir beispielsweise für alle unsere Kundenprojekte auf, welche Themen geplant sind, wann welche Folge online gehen soll, in welchem Schritt sie gerade steckt und wer gerade woran arbeitet.

Die eigentlichen Produktionsdaten liegen bei uns in der Dropbox. Dort sammeln wir alle wesentlichen Dateien wie

  • Roh-Audios
  • Videodateien
  • Cover
  • Jingles
  • projektbezogene Assets und Unterlagen

Der Vorteil liegt für uns klar auf der Hand: Alle im Team haben jederzeit Zugriff, egal von wo aus wir gerade arbeiten. Sind wir beispielsweise gerade noch vor Ort bei einer Aufnahme, können wir die Datei im Anschluss sofort hochladen und unsere Post-Producer können direkt mit dem Schnitt loslegen, sobald die Datei in der Dropbox aufscheint.

5.Riverside: Tolles Tool für hochwertige Remote-Aufnahmen

Gerade in den letzten zwei Jahren werden bei unseren Kund:innen Remote Aufnahmen immer beliebter. In Zeiten von Auslandsreisen und vollen Terminkalendern ist es manchmal einfach praktischer, sich nur „kurz“ für eine Online-Aufnahme Zeit zu nehmen. Für unsere remote Aufnahmen verwenden wir das Tool Riverside und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Nicht nur die Qualität ist damit im Remote-Setting sehr professionell, wir sehen vor allem in der lokalen Aufzeichnung einen großen Vorteil. Audio und Video werden nämlich bei Riverside direkt auf den Endgeräten der jeweiligen Interviewpartner: innen aufgezeichnet. Das heißt: selbst wenn das Gespräch während der Aufnahme mal kurz stockt oder die Verbindung nicht perfekt ist, bleibt die eigentliche Aufnahmequalität erhalten.

Außerdem können wir mit Riverside Audio und Video gleichzeitig aufnehmen, was vor allem dann praktisch ist, wenn wir aus der Episode später noch Social Media Snippets oder vielleicht sogar einen Videocast produzieren sollen. Und auch für unsere Interviewgäst:innen ist die Handhabung des Programms easy – sie werden per Link eingeladen und fühlen sich bei der Aufnahme, als wären sie einfach „nur“ in einem Microsoft Teams Call.

 

Fazit aus 5 Jahren wepodit: Gute Podcasts brauchen gute Tools und einen klaren Workflow

So! Genug geshared 😉 Wir sind am Ende von Season 4 unserer Podcast-Roadmap zum Thema „Podcast Wissen in 5er Nuggets“ angekommen. Ihr kennt nun unsere wichtigsten Learnings aus fünf Jahren wepodit – ihr wisst, wie unser Workflow ist, auf was wir bei der Audioqualität achten und welche Tools wir seit fünf Jahren erfolgreich im Einsatz haben und auf die wir bei der Podcast-Produktion und Veröffentlichung keinesfalls mehr verzichten würden. Natürlich ist das keine Allgemein-Empfehlung – schließlich arbeitet jede/r beim Podcasten anders. Für uns hat sich jedenfalls der Einsatz dieser fünf Programme über die Jahre als ideale Kombination für die Produktion eines hochwertigen Produktes herausgestellt, mit dem unsere Kund:innen zufrieden sind.

5 Jahre wepodit: Vom Start-up zur etablierten Podcast-Agentur

Ein paar Gedanken einer Gründerin. Fünf Jahre wepodit waren für mich ganz lange eine Ziellinie – warum? Weil das bei der Gründung unser Zeithorizont war. Schuldenfrei, skaliert, kontinuierliches Wachstum. Nehmt sämtliche Buzzwords, die junge Gründer:innen als Vision haben und ihr habt ziemlich genau unsere Gedanken vor unserer Gründung am 13.04.2021. Ich kann es einerseits gar nicht glauben und gleichzeitig ist es rückblickend eine unglaubliche Wegstrecke, die wir zurückgelegt haben – inklusive Serpentinen, Hindernissen, aber auch einigen Abkürzungen, die das Ganze letztlich zur Erfolgsroute gemacht haben. Ich nehme euch noch einmal kurz mit an den Anfang.

Wie alles begann: Die ersten Gedanken im Herbst 2020

Wie hat denn alles begonnen? Die ersten Gedanken, neu durchzustarten, kamen mir im Herbst 2020. Ein anstrengendes Jahr. Ich war zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Jahre selbstständig im Influencer Marketing, aber eben me, myself and I – und das hat mich einfach nicht mehr zu 100 % erfüllt. Ich war damals bei meinen Kollegen bei Wexplore Productions untergemietet. Ein externes Büro sollte mir mehr gemeinschaftliches Arbeiten ermöglichen, aber Fehlanzeige: Das war es gar nicht, was mir gefehlt hatte. Daneben habe ich noch mein Masterstudium gestartet, weil ich dachte, vielleicht ist das mein fehlendes Puzzlestück. Ebenso Fehlanzeige. In dieser Zeit waren Podcasts mein ständiger Begleiter – quasi von früh bis spät.

Die Idee: Podcasts strategisch für Unternehmen denken

Ich erinnere mich noch gut an meine Vorsätze für 2021. Ich wollte Veränderung, vielleicht auch weg vom Office. Und aus meinem Challenging-Termin mit meinen Co-Partnern von Wexplore wurde die Idee, die gemeinsame Leidenschaft Podcasts näher zu betrachten. Da lag noch so viel Potential brach – es gab noch so wenige Unternehmen, die Podcasts richtig und strategisch einsetzten. Dem gegenüber standen sechs begeisterte Podcast-Köpfe, die eine gemeinsame Vision hatten: erster Ansprechpartner zu werden für Corporates, die qualitativ konzipieren, produzieren und vermarkten wollen.

Die Gründung von wepodit

Damit stehen wir wieder am Anfang meines Texts. Ich war unglaublich aufgeregt: 25 Jahre jung, in der Gründung meines zweiten Unternehmens und diesmal sollte alles anders sein. Nicht allein, sondern gemeinsam. Nicht alles auf meinen Schultern. Nicht nur auf meiner Personal Brand aufbauend. wepodit sollte eine Marke werden, die für sich steht.

Wer schon einmal eine GmbH gegründet hat (vor allem in einem größeren Gesellschafterkreis) weiß aber, dass die romantisierte Unternehmensgründung dann recht schnell sehr bürokratisch wird. Es gibt hier viele Themen, die vorab zu klären sind: Markenanmeldung, Namensgebung, rechtliche Rahmenbedingungen, etc. Fun Fact: wepodit hat bis 4 Tage vor dem Notartermin noch anders geheißen. Leider ist uns bei der Markenanmeldung jemand zuvorgekommen. Im Nachhinein sehe ich das als großes Glück, damals dachte ich, warum nimmt mir jemand “meinen” Namen weg.

    Das erste Jahr: Euphorie trifft Realität

    Und dann ging es auch schon los. Ein Jahr voller Up and Downs. Viele Erstgespräche mit zögerlichen Kund:innen dämpften die erste Euphorie. Doch auch das gehört zu einer Gründer:innen-Reise. Gott sei Dank war ich nicht allein, sondern hatte immer jemanden zum Challengen, zum “wieder in die Spur bringen“ und vor allem ab Oktober 2021 meine ersten beiden geringfügigen Mitarbeiter:innen, die bis heute Teil von wepodit sind.

    Wachstum: Team, Kund:innen und erste Referenzen

    Mit weiterem Teamzuwachs ging es ins nächste Jahr. Marlene stieß zu uns, ebenfalls bis heute wichtiger Bestandteil von wepodit. Wir hatten die ersten Corporate-Kunden, die ersten Referenzen, die uns wiederum weitere Türen öffneten. Auch wenn sich das jetzt retrospektiv alles sehr natürlich und organisch anhört, war es teilweise sehr hart. Natürlich ist auch langsames Wachstum Wachstum, aber für einen ungeduldigen Menschen wie mich ging es dennoch oft viel zu schleppend voran.

    Vom Start-up zur Marke

    2023 durfte wepodit weiterwachsen. Die ersten Vollzeit-Mitarbeiter:innen kamen ins Team. Aus einem flexiblen Start-up ohne wirkliche Strukturen – denn die waren bislang alle in meinem Kopf – wurde plötzlich ein richtiges Unternehmen. Wir wurden professioneller. Eigenständiger. Eine Marke.

    2023 und 2024 waren für mich unternehmerisch sicher keine einfachen Jahre, aber unglaublich wichtig. Es waren zwei Jahre, in denen ich nicht nur viel über die Branche, sondern auch über mich und meinen Führungsstil kennenlernen durfte.

    Plötzlich wurden wir über Österreichs Grenzen hinaus sichtbar. Kund:innen haben über uns gesprochen, uns weiterempfohlen. Gleichzeitig waren es Jahre, in denen Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen stark auf der Bremse standen. Projekte wurden verschoben, zum Teil um ein bis zwei Jahre – was in der Timeline von großen Corporates natürlich nur eine kleine Überbrückung ist, für so ein junges Unternehmen wie uns aber quasi unsere Halbwertszeit.

    Was mich heute besonders stolz macht

    Jeder Kunde, der uns vertraut, wird bei uns mit größter Freude und Leidenschaft betreut. Das wissen unsere Kund:innen auch aus eigener Erfahrung. Umso glücklicher macht es mich, dass wir in den letzten Jahren eine ungebrochene Retention Rate von über 80 % haben. Wir feiern mit unseren Kund:innen ihre Erfolge – egal ob es die 70 % Durchhörquote, eine Nominierung für einen Podcast Award oder eine magische Downloads- und Streams-Anzahl ist.

    2025 hat sich bei uns intern viel verändert. Wir haben in allen Bereichen sehr effiziente Prozesse, was uns schnell macht und die Möglichkeit gibt, dass jeder Kunde von jedem wepodit Team Member zu jeder Zeit in der gleichen Qualität betreut werden kann. Wir stehen nie still, sondern sind immer da, wenn man uns braucht. Und das macht uns auch in Zeiten von KI zum perfekten Partner.

    5 Jahre wepodit und es fühlt sich an wie der Anfang

    Wenn ich also auf 5 Jahre wepodit zurückschaue, bin ich vor allem auf die Menschen stolz, die das gemeinsam mit mir jeden Tag bewerkstelligen. Die jeden Tag daran arbeiten, dass die Podcast-Landschaft noch bunter und zugänglicher wird. Die jeden Tag beweisen, dass Podcasts kein Nischenmedium mehr sind. Die beweisen, dass wepodit eine Marke ist, die von der großartigen Leistung der Menschen dahinter lebt und dadurch wächst. Das erfüllt mich mit Dankbarkeit und Stolz. Und ich denke, ich spreche für mich und meine mittlerweile drei verbliebenen Co-Founder, wenn ich sage: Es ist so viel besser geworden, als wir uns in unseren kühnsten Träumen jemals ausgemalt hätten.

    Übrigens bin ich mit dem 5. Geburtstag nicht über eine Ziellinie gelaufen, sondern gerade erst losgestartet.

    Behind the mic: „The Wellbeing Code“- der Podcast von BIOGENA

    Schon mehr als 50 000 Downloads und Streams seit Veröffentlichung– der Podcast „The Wellbeing Code“ von BIOGENA  ist ein richtig tolles Beispiel dafür, wie gut Corporate Podcasts funktionieren können! Wir haben mit BIOGENA-Geschäftsführerin Julia Hoffmann über ihr Herzensprojekt gesprochen.

     

    wepodit:  Erstmals herzliche Gratulation zu euren tollen Zahlen. Ihr werdet offensichtlich sehr gern gehört! Wie geht’s dir selbst damit, hättest du gedacht, dass euer Podcast so „durch die Decke“ geht?

    Julia Hoffmann: Nein, absolut nicht! Uns hat niemand nach einem Podcast-Format gefragt. Die Idee dazu kam von uns, kurz bevor wir losgestartet sind. Und es war einfach ein Ergänzungsgedanke rund um unsere Biogena Academy, wo wir ja sehr viele Gesundheitsformate an die Frau bzw. an den Mann bringen. Wir wollten unkompliziert losstarten – dass unsere BIOGENA Community den Podcast dermaßen willkommen heißt und so in die tägliche Routine bzw. wöchentliche Routine mit aufnimmt, ist für mich etwas ganz Besonderes und freut mich sehr!

    wepodit: Du bist für den Podcast ja in eine neue Rolle geschlüpft – du moderierst ihn selbst, bist also der Podcast Host. Wie geht es dir damit?  

    Julia Hoffmann: Zu Beginn war es sehr ungewohnt. Ich mache bei BIOGENA sehr viel, aber die Moderation, das Hosting eines Podcasts oder eines vergleichbaren Formats war bis dato nicht auf meiner Agenda. Umso mehr habe ich Feuer gefangen. Ich liebe es, mich thematisch vorzubereiten, in die Inhalte einzutauchen, neue Gäste kennenzulernen, ins Gespräch zu gehen, die Community entsprechend einzubinden… Insgesamt ist der Sektor Aus- und Weiterbildungsformate für BIOGENA extrem spannend, speziell für die Academy, rund um Gesundheit und Wohlbefinden, um die Themen, die unsere Community, unsere Kund:innen eben täglich beschäftigen.

    wepodit: Du hast es gerade angesprochen: Gesundheit, Longevity, Biohacking, diese Themen  sind gerade in aller Munde. Glaubst du, dass das auch den Erfolg von „The Wellbeing Code“ mit ausmacht ? 

    Julia Hoffmann: Ja, absolut, weil wir mit dem Podcast das Ziel haben, Brücken zu bauen. Wir wollen Produkte und Services mit Themen verschränken und unsere Community unkompliziert und niederschwellig abholen. Und dadurch, dass ich Expertinnen auch einladen und befragen darf, schaffe ich es, die relevantesten Kund:innenfragen niederschwellig abzubilden und in Gesundheitswissen zu übersetzen. Umso mehr sich der Podcast entwickelt, desto spezifischer werden wir – von Basiswissen ausgehend in Richtung Deep Dive – und ich denke, da treffen wir genau den Zahn der Zeit.

    wepodit: Welche Rückmeldungen bekommt ihr denn von den Hörer:innen aus der BIOGENA Community?

    Julia Hoffmann: Von „Danke, da hab ich wieder was Neues dazugelernt“ über „Das würde ich jetzt gerne ausprobieren“ sind sämtliche Aussagen mit dabei. Oft werde ich auch persönlich angeschrieben, welche Dosierung ich bei welchem Produkt empfehlen würde, etc.  Also Rückmeldungen zu Themen, wo man merkt, die Menschen beschäftigen sich damit und sie schaffen es dann für sich auch in die Umsetzung zu bringen. Das freut mich sehr, denn damit erreichen wir richtig viel in Richtung Gesundheit und Wohlbefinden auf ganz persönlicher Ebene.

    wepodit: Ihr habt bei uns das so genannte „youpodit“-Paket gebucht. Das heißt, ihr nehmt die Folgen selbst bei euch vor Ort auf und wir produzieren sie für euch aus. Nimm uns doch einmal mit in deinen persönlichen Workflow. Wie bereitest du dich auf die jeweilige Folge vor? Was passiert da bei euch in Salzburg hinter den Kulissen?

    Julia Hoffmann: Zuerst lege ich Themen fest. Hier versuche ich immer bestmöglich zu vorauszuplanen – im Idealfall schon ein Quartal und entsprechend abgestimmt mit meinen Kolleg:innen aus dem E-Commerce Team. Dann suche ich gemeinsam mit unserem Vertriebsteam nach Expertinnen. Wir arbeiten ja mit über 30.000 Ärztinnen und Therapeuten weltweit zusammen. Das heißt, wir haben einen riesigen Wissens-Pool zur Verfügung. Oft bediene ich mich aber auch einfach an unserem „Inner Circle“ an BIOGENA-Expert:innen. Es kommt aber auch öfter vor, dass ein neues Buch veröffentlicht wird oder ich jemanden in einem anderen Podcast höre und denke: ‚Spannende Persönlichkeit, spannendes Thema‘ oder gleich beides. Dann gehe ich in den Kontaktversuch. Steht der Gast oder die Gästin, dann wird festgelegt, wann wir veröffentlichen wollen, ob es ein Live-Podcast bei uns vor Ort im Salzburger Studio ist oder remote über Riverside aufgenommen wird. Wenn all diese Dinge geplant sind, kann es mit dem Recording losgehen.

    wepodit: Wenn ein Unternehmen schon länger überlegt, einen Corporate Podcast zu starten, aber noch nicht ganz so weit ist wie ihr – was würdest du empfehlen?

    Julia Hoffmann: Ich würde im Idealfall eine Agentur empfehlen, die einen an die Hand nimmt – und dann einfach machen. Ich habe mich von Beginn an unserer Zusammenarbeit sehr sicher gefühlt, weil ich weiß, ihr seid die Profis. Ich war ein absoluter Newbie in dem Bereich, aber ich wusste, ich bin umsetzungsstark. Ich wusste, was ich möchte, was wir wollen bei Biogena, worauf wir abzielen und gemeinsam mit eurer Expertise haben wir „The Wellbeing Code“ dann recht schnell in die Umsetzung gebracht.

    wepodit: Aktuell halten wir bei Episode 33 – hat es für dich eine Episode gegeben, die dir auch persönlich sehr wichtig war, bzw. die dir thematisch besonders „hängen geblieben“ ist? 

    Julia Hoffmann: Ich habe in jeder Episode richtig viel dazugelernt. Aber beispielsweise die Eisen-Episode mit Lisa Ressi war für mich ein absoluter Augenöffner, weil ich hier auch eine persönliche Geschichte habe. Mein Ferritin-Wert war jahrelang viel zu niedrig und ich habe immer wieder gehört: „Das passt schon, das liegt ja eh im Referenzbereich“, auch von Expertinnen. Erst letztes Jahr habe ich gemerkt, was sich ändert, wenn man plötzlich in die Vollversorgung kommt, also wenn der Eisenspeicher richtig gut gefüllt ist und alle Werte entsprechend zusammenspielen. Darauf basierend habe ich mir gedacht, dass es so viele Frauen gibt, die sich schon vormittags erschöpft fühlen. Keine Frage, die Alltags-Herausforderungen sind da. Doch mit einer guten Eisenversorgung lebt es sich deutlich leichter. Und dieses Gefühl, dass – im übertragenen Sinne – jemand hinter mir steht und mich anschiebt und ich dieses permanente Erschöpfungsgefühl nicht mehr habe, das wollte ich in Podcast-Episoden gießen, weil Millionen von Frauen weltweit an Eisenmangel leiden.

    wepodit: Blicken wir abschließend noch in die Zukunft: Was steht dann in den nächsten Monaten thematisch bei „The Wellbeing Code“ an? 

    Julia Hoffmann: Ich möchte das Thema Frauengesundheit noch viel stärker angehen! Hier gibt es noch so viel Unwissen  oder auch die Grundhaltung, dass man da als Frau einfach „durch muss“. Muss man nicht, man kann sehr viel dazu beitragen, dass gewisse Lebensphasen leichter erlebt werden. Außerdem möchte ich noch mehr Themen aufgreifen, die unsere BIOGENA Community beschäftigen.

    wepodit: Vielen Dank für das Interview! 

    Podcast-Roadmap 2026 SEASON 3: Moderation & Stimme

    Ende März – Frühlingsbeginn und Zeit für Season 3 unserer Podcast Roadmap! Es geht um Pre-Production & Podcast Branding. So wie die Frühlingsblumen sprießen ja gerade täglich neue Podcasts aus dem Boden. Gefühlt jeden Tag erscheinen neue Formate, mit neuen Hosts und neuen oder bereits bestehenden Themen. Für Hörer:innen bedeutet das eine enorme Auswahl, für Podcaster:innen aber auch immer mehr Konkurrenz. Die Aufmerksamkeitsspanne ist kurz, und oft dauert es nur wenige Sekunden, bis jemand entscheidet, ob er bei einem Podcast dranbleibt oder einfach weiter scrollt. Wie ihr mit eurem Podcast echte Wiedererkennung schafft, darum geht´s in Season 3 unserer Podcast Roadmap.

    Um bei den Frühlingsblumen zu bleiben: beim Podcast Branding geht es um den Samen, den ihr sät! Er ist die Grundlage für euren Podcast. Erst ein klar erkennbarer Stil sorgt dafür, dass euer Podcast bei den Hörer:innen im Gedächtnis bleibt, Vertrauen aufbaut und sich von anderen Formaten abhebt. Doch was bedeutet Branding im Podcast-Kontext eigentlich genau und wie schafft man echte Wiedererkennung?

    Was Podcast-Branding wirklich bedeutet

    Branding wird im Podcast-Kontext oft auf das Cover oder ein Intro reduziert. Tatsächlich entsteht eine Podcast-Marke aber erst durch das Zusammenspiel mehrerer Elemente. Dazu gehören unter anderem:

    • Sounddesign (Intro-Jingle, Musik, generelle Audioqualität)
    • visuelles Erscheinungsbild, etwa das Podcast-Cover
    • Stil und Tonalität des Formats
    • wiederkehrende Rubriken oder Strukturen
    • die Moderation und Persönlichkeit des Hosts

    Erst wenn diese Komponenten stimmig sind, entsteht eine klare Identität. Ziel ist es, dass Hörer:innen einen Podcast sofort wiedererkennen – egal ob sie ihn hören, im Podcast-Feed sehen oder auf Social Media entdecken.

    Sound Branding: Die akustische Identität eures Podcasts

    Da Podcasts (nach wie vor) ein Audioformat sind, spielt der Sound eine besonders wichtige Rolle für das Branding. Schon in den ersten Sekunden entscheidet sich, welchen Eindruck ein Podcast hinterlässt. Fast jeder Podcast startet daher mit einem Intro-Jingle als Wiedererkennungsmerkmal. Er ist meist das Erste, was Hörer:innen wahrnehmen, und daher zentraler Bestandteil des Soundbrandings. Ein guter Podcast-Jingle sollte einen klaren Wiedererkennungswert haben, nicht generisch wirken, zur Marke und Zielgruppe passen und natürlich nicht zu lang sein. Das Intro muss kein kompletter Song sein, davon raten wir sogar eher ab. Oft reichen nur wenige „catchy“ Sekunden, um eine starke akustische Identität zu schaffen und gleichzeitig schnell in die Folge einzusteigen. Natürlich sollte hier auch die Musik zur Marke passen. Denn die Stimmung der Musik unterstützt die Wahrnehmung des Podcast und prägt das Hörerlebnis. Beispiel: Ein Podcast über Fitness oder Start-ups wird eher dynamische, moderne Musik verwenden. Eine völlig andere Musikrichtung (beispielsweise schwer, getragen) könnte sogar irritierend wirken, wenn sie nicht zum Thema oder zur Zielgruppe passt.

    Wiederkehrende Soundelemente

    Ein weiterer Bestandteil von Soundbranding sind Signature Sounds für wiederkehrende Rubriken. Viele Podcasts arbeiten hier mit festen Segmenten – etwa Hörerfragen, Tipps oder News. Wenn solche Rubriken mit eigenen Soundelementen versehen werden, erkennen Hörer:innen sofort, welcher Teil der Episode gerade beginnt. Das schafft Struktur und verstärkt gleichzeitig die Wiedererkennbarkeit.

    Konstant hohe Audioqualität

    Neben Musik und Jingle ist in Zeiten von Podcast-Vielfalt auch die technische Qualität entscheidend. Eine gleichbleibend gute Audioqualität sorgt dafür, dass der Podcast professionell wirkt und angenehm zu hören ist. Wichtige Faktoren hier sind klare Sprachaufnahmen, saubere Schnitte, konsistente Lautstärke und professionelles Mastering.

    Wenn Episoden unterschiedlich laut sind oder Schnittfehler enthalten, wirkt das schnell unprofessionell und schreckt Hörer:innen ab. Aber auch andere „Fehler“ können das Branding eines Podcast schwächen – beispielsweise, wenn jede Folge ein anderes Intro hat oder generische Stockmusik verwendet wird. Klare Abschaltfaktoren sind wie schon erwähnt auch schwankende Lautstärke oder Musik, die nicht zum Thema oder zur Marke passt. Ein konsistentes Sounddesign ist daher ein zentraler Baustein für ein starkes Podcast-Branding.

    Moderation: Die Stimme des Podcasts

    Neben Sounddesign und Technik ist die Moderation einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg eines Podcasts. Denn selbst das spannendste Thema kann an Wirkung verlieren, wenn die Moderation nicht überzeugt. Podcasts leben von Persönlichkeit und von der Verbindung zwischen Host und Publikum. Eine gute Podcast-Moderation zeichnet sich vor allem durch Authentizität aus. Das Medium Podcast ist sehr persönlich: Viele Menschen hören Podcasts beim Spazierengehen, Pendeln oder Sport – oft über Kopfhörer. Dadurch entsteht eine direkte Nähe zwischen Host und Publikum. Wenn Moderierende versuchen, eine Rolle zu spielen oder künstlich „sprecherisch“ zu klingen, wirkt das schnell unnatürlich. Statt Perfektion ist daher Persönlichkeit gefragt. Eine gute Podcast-Moderation fühlt sich eher wie ein Gespräch an als wie ein Vortrag.

    Vorbereitung: Struktur statt starrem Skript

    Auch wenn Podcasts oft locker wirken, steckt hinter guten Gesprächen meist eine klare Vorbereitung. Viele Hosts arbeiten mit einem groben Gesprächsleitfaden, der wichtige Themen, Fragen sowie Intro und Outro enthält. Ein solcher Leitfaden dient vor allem als Orientierung. Er hilft, die Episode strukturiert aufzubauen, ohne das Gespräch zu stark einzuengen. Gerade in Interviews entstehen die spannendsten Momente häufig dann, wenn spontan auf Antworten reagiert wird.

    Eine gute Moderation kombiniert daher Struktur mit Flexibilität:

    • ein klarer roter Faden für das Gespräch
    • genügend Raum für spontane Nachfragen
    • echte Reaktionen auf die Aussagen des Gastes

    So bleibt ein Podcast lebendig und authentisch.

    Die Rolle der Stimme

    Viele Menschen glauben, man müsse eine „perfekte Radiostimme“ haben, um einen Podcast zu moderieren. In der Praxis ist das jedoch weniger entscheidend als oft angenommen. Wichtiger sind Faktoren wie die Energie und Dynamik einer Stimme, das Sprechtempo, die richtigen Betonungen sowie gut gesetzte Pausen. Gerade Podcast-Newbies sprechen häufig zu schnell oder zu monoton. Bewusste Pausen können hier helfen. Sie funktionieren wie gesprochene Gedankenstriche und geben Hörer:innen Zeit, Inhalte zu verarbeiten. Auch kleine Details können einen großen Unterschied machen. Beispielsweise wirkt eine Stimme automatisch freundlicher und lebendiger, wenn beim Sprechen gelächelt wird.

    Gute Fragen als Herzstück vieler Podcasts

    Besonders bei Interview-Podcasts spielen natürlich auch die Fragen eine zentrale Rolle. Gute Fragen sind meist:

    • offen formuliert
    • klar verständlich
    • persönlich oder konkret

    Statt nur Fakten abzufragen, lohnt es sich, Fragen zu stellen, die Geschichten auslösen. Storys erzeugen Bilder im Kopf – und genau diese Bilder sorgen dafür, dass Hörer:innen aufmerksam bleiben. Ein Beispiel:
    Anstelle von „Wie funktioniert euer Geschäftsmodell?“ könnte eine Frage lauten: „Was war die größte Herausforderung, als ihr gestartet seid?“ Solche Fragen bringen Emotion und Storytelling in ein Gespräch und machen Podcasts lebendiger.

    Die Persönlichkeit des Hosts

    Ein guter Podcast-Host erfüllt mehrere Rollen gleichzeitig: Er ist Gesprächspartner, Moderator und Guide für Gast und Hörer:innen. Drei Eigenschaften sind dabei besonders wichtig: Neugier, also echtes Interesse an Themen und Gästen, das sorgt nämlich für authentische Gespräche. Empathie ist ebenfalls entscheidend – sich einfühlen in die Antworten des Gastes und natürlich auch entsprechend zu reagieren. Zudem ist der Host gleichzeitig der rote Faden durch jede Episode und prägt maßgeblich die Identität des Podcasts.

     

    Visuelles Branding: Warum das Podcast-Cover so wichtig ist

    Auch wenn Podcasts ein Audioformat sind, spielt das visuelle Erscheinungsbild eine große Rolle. Das Podcast-Cover ist oft der erste Berührungspunkt mit potenziellen Hörer:innen. Auf Plattformen wie Spotify oder Apple Podcasts scrollen Nutzer:innen täglich durch zahlreiche Shows. In dieser Umgebung entscheidet häufig das Cover darüber, ob jemand auf einen Podcast klickt oder weiter scrollt.

    Aber was macht ein gutes Podcast- Cover eigentlich aus?

    • Klare Gestaltung: Podcast-Cover werden meist sehr klein dargestellt. Deshalb ist es wichtig, dass sie auch in Mini-Ansicht gut erkennbar sind. Zu viele Details oder kleine Elemente wirken schnell unübersichtlich.
    • Wenig Text: Ein häufiger Fehler ist zu viel Text auf dem Cover. In der Regel reicht der Podcast-Titel und eventuell noch eine kurze Subline. Zu viele Infos werden in der ohnehin kleinen Vorschau schwer lesbar.
    • Starke Farben und Kontraste: Klare Farben und starke Kontraste helfen dabei, dass das euer Cover im Podcast-Feed auffällt und sofort erkennbar bleibt.
    • Bezug zum Corporate Design: Gerade bei Corporate Podcasts sollte sich das Cover am bestehenden Corporate Design orientieren. Unternehmensfarben, Typografie und Bildsprache können dabei helfen, eine Verbindung zur Marke herzustellen. So erkennen Hörer:innen sofort, dass der Podcast zu einem bestimmten Unternehmen gehört.

    Audio & Visuals = perfect match!

    Podcast-Branding funktioniert am besten, wenn Audio und visuelle Gestaltung zusammenpassen. Wenn das Cover eine bestimmte Stimmung vermittelt, sollte sich diese auch im Sounddesign widerspiegeln. Wenn beispielsweise das Design modern wirkt, der Jingle aber nicht dazu passt, entsteht schnell ein Bruch im Markenerlebnis. Das kann auf Nutzer:innen irritierend wirken und den professionellen Eindruck schwächen. Ein durchdachtes Branding sorgt für ein konsistentes Gesamterlebnis.

    Mehr dazu in unserer wepodit Podcast Folge:

    Warum Branding besonders für Corporate Podcasts wichtig ist

    Für Unternehmen sind Podcasts ein weiterer Kommunikationskanal, um ihre Marke zu präsentieren. Sie können damit Expertise zeigen, Einblicke geben und Vertrauen aufbauen. Damit dieser Effekt funktioniert, muss der Podcast allerdings klar zur Marke passen. Ein stimmiges Branding hilft dabei, dass Hörer:innen sofort erkennen, zu welchem Unternehmen der Podcast gehört. Gerade für bestehende Kund:innen oder Mitarbeiter:innen schafft das zusätzliches Vertrauen. Gleichzeitig stärkt ein professionell gebrandeter Podcast die Markenpräsenz über einen weiteren Kanal im bestehenden Marketing-Mix.

    Fazit

    Season 3 unserer Podcast Roadmap zeigt: Ein Podcast lebt sowohl von guten Inhalten, als auch von einem klaren Markenauftritt nach außen. In einem stark wachsenden Podcast Markt wird Wiedererkennung immer wichtiger und trägt wesentlich zum Erfolg eures Podcast-Projektes bei. Ein durchdachtes Podcast-Branding entsteht durch ein markantes Sounddesign, ein klar gestaltetes Cover, konsistente Audioqualität und einen stimmigen Podcast-Host. Wenn ihr diese Elemente gezielt einsetzt, ist euer Samen gut gesät – ihr sorgt dafür, dass euer Podcast nicht nur gehört, sondern auch wiedererkannt wird.

    Podcast-Roadmap 2026 SEASON 2: Konzept ist King!

    Welcome to Season 2 unserer Podcast Roadmap 2026! Diese steht ganz im Zeichen von Konzept und Storytelling. Denn eines ist klar: Ein Corporate Podcast startet nicht direkt vor dem Mikrofon. Er startet mit einer Idee und mit einem durchdachten Konzept dahinter. Viele Unternehmen beginnen motiviert. Die Technik steht, ein Name ist rasch gefunden, die erste Episode schnell mal aufgenommen. Doch bereits nach wenigen Folgen fehlt die Richtung. Themen wiederholen sich, der rote Faden verschwindet und irgendwann auch die Motivation. Genau deshalb ist ein strategisches Podcast Konzept keine Nebensache, sondern die Grundlage für langfristigen Erfolg.

    Warum ein Podcast Konzept über Erfolg oder Scheitern entscheidet

    Ein Podcast wirkt nach außen oft „easy“. Doch hinter erfolgreichen Formaten steckt fast immer ein klarer strategischer Rahmen. Ein gutes Podcast Konzept sorgt von Beginn an für Konsistenz. Es definiert, wofür der Podcast steht – thematisch, inhaltlich und in seiner Haltung nach außen. Es klärt die Zielgruppe, den Mehrwert und die strategischen Ziele. Und es sorgt dafür, dass jede Episode Teil eines größeren Ganzen ist.

    Gerade im Corporate Podcast Umfeld ist das entscheidend. Immerhin verfolgen Unternehmen mit einem Podcast konkrete Ziele: sie wollen beispielsweise ihre Arbeitgebermarke stärken, die interne Kommunikation verbessern oder die eigene Marke bekannter machen. Doch ohne klare strategische Ausrichtung wird ein Podcast zwar zum netten Kommunikationsprojekt, dient aber nicht als wirksames Instrument. Ein durchdachtes Podcast-Konzept beantwortet deshalb zentrale Fragen wie:

    • Welche Rolle spielt der Podcast in unserer Gesamtkommunikation?
    • Welche Zielgruppe wollen wir erreichen?
    • Welches Format passt zu unserer Marke?

    Erst wenn diese Fragen geklärt sind, wird aus einer guten Idee ein tragfähiges Format.

    Konzept-Workshop als strategisches Fundament

    Viele unserer Kund:innen entscheiden sich daher für den wepodit Konzept Workshop. An einem Halb- oder Ganztag erarbeiten wir gemeinsam mit ihnen ein individuell auf ihr Podcast-Projekt zugeschnittenes Konzept. Dabei arbeiten wir mit einem eigenen so genannten Canvas-Modell, angelehnt an das Business Model Canvas. Ziel ist es, alle relevanten Bausteine sichtbar zu machen und aufeinander abzustimmen. Im Zentrum stehen dabei fünf strategische Elemente: Ziele, Zielgruppe, Format, Themen, Workflow. Diese Bausteine greifen logischerweise ineinander. Wenn die Zielgruppe nicht klar definiert ist, bleibt auch das Format unscharf. Wenn die Ziele nicht eindeutig sind, fehlt dem Podcast die strategische Richtung. Und wenn der Workflow nicht durchdacht ist, scheitert das Projekt oft an internen Ressourcen. Ein professionelles Podcast Konzept sorgt dafür, dass ein Unternehmen beim Podcasten nicht „ins kalte Wasser springt“, sondern mit einem umsetzbaren, langfristig tragfähigen Format startet. Gerade für Unternehmens-Podcasts ist das essenziell. Denn hier geht es nicht nur um kreative Ideen, sondern auch um Abstimmungsprozesse, Freigaben, interne Kommunikation und strategische Einbettung in bestehende Marketing-Kanäle. Ein Podcast, der ins Ohr geht, ist nie Zufall, sondern das Ergebnis strategischer Klarheit.

    Podcast Storytelling: Warum auch Corporate Podcasts Emotion brauchen

    Ist das Konzept definiert, folgt der nächste entscheidende Schritt: die inhaltliche Ausrichtung. Dabei fällt schnell das Stichwort „Storytelling“. Viele unserer Kund:innen stellen sich die Frage: Wie viel Storytelling passt überhaupt in einen Corporate Podcast? Müssen wir nicht sachlich bleiben? Dürfen wir als großer Konzern überhaupt emotional erzählen? Die Antwort ist eindeutig: Storytelling ist kein Widerspruch zu Professionalität. Im Gegenteil. Es ist der Schlüssel zur Aufmerksamkeit. Menschen hören nun mal gern Geschichten und das sollten auch Unternehmen beim Podcasten bestmöglich für sich nutzen. Und auch, wenn es auf den ersten Blick oft nicht so scheint – selbst komplexe Themen werden greifbar, wenn sie in eine nachvollziehbare Story eingebettet sind. Podcast Storytelling bedeutet nicht, dramatische Inszenierungen zu schaffen. Es bedeutet, Inhalte so aufzubereiten, dass sie Bilder im Kopf der Hörer:innen erzeugen.

    Gerade im Corporate Kontext bietet Storytelling enorme Chancen:

    • Fachthemen werden verständlicher.
    • Markenwerte werden erlebbar.
    • Mitarbeiter:innen werden sichtbar.
    • Unternehmensgeschichten werden greifbar.

    Ein Corporate Podcast ohne Storytelling bleibt oft eine Aneinanderreihung von Informationen. Mit Storytelling entsteht ein Erlebnis.

    Storytelling schafft Wiedererkennbarkeit

    Das Storytelling beginnt bereits beim strukturellen Aufbau einer Episode. Hier gibt es sehr viele Möglichkeiten, kreativ zu werden. Beispielsweise einen kurzen aussagekräftigen O-Ton aus der Episode zu Beginn, der Spannung erzeugt. Oder ein wiederkehrendes Intro, das für Orientierung sorgt. Auch wiederholende Elemente wie zum Beispiel eine fixe Abschlussfrage schaffen Wiedererkennbarkeit. Es sind nur kleine Elemente, aber genau sie sorgen dafür, dass ein Podcast zum Format mit Charakter wird. Besonders wirksam sind klare Takeaways. Drei prägnante Learnings am Ende einer Folge helfen Hörer:innen, Inhalte einzuordnen und mitzunehmen. Storytelling folgt allerdings keinem starren Schema. Es wird immer individuell entwickelt, damit es zum Unternehmen, zur Zielgruppe und den strategischen Zielen passt.

    Hier ein paar erfolgreiche Konzepte für Storytelling in Unternehmenspodcasts:

    This is Not a Beauty Podcast (L’Oreal Groupe): Beauty als gesellschaftliche Perspektive, nicht als Produkttalk. Das Ergebnis: kulturelle Relevanz und Glaubwürdigkeit.

    Unter Uns Gesagt: Hier bringt jeder Gast ein Foto vom eigenen Kühlschrankinhalt mit, als kreativen Gesprächseinstieg und wortwörtlichen Icebreaker für tiefe, authentische Inhalte.

    The Diary of a CEO: Menschzentrierte Interviews mit Deep Dive. Die Community bleibt dran, weil das Format Substanz hat.

    Subway Takes: Eine Frage, ein Satz, ein Take – und das alles kurz, teilbar, überraschend. Hier funktioniert die Formatlogik wie eine Content-Maschine.

    Was haben all diese Podcast-Konzepte gemeinsam? Einen klaren Fokus, ein wiedererkennbares Element – und sie erzählen Geschichten.

    Talk it easy!

    Ein häufiger Fehler, den wir übrigens immer wieder im Corporate Bereich sehen, ist die sprachliche Komplexität. Gerade wenn Unternehmen fachspezifische Podcasts machen, tauchen schnell einmal auch fachspezifische Begriffe oder interne Abkürzungen auf, die Moderationen sind zu lange und zu verschachtelt. All das erschwert das Zuhören. Im Podcast-Bereich gilt so wie im Radio: möglichst einfach sprechen, in kurzen, klaren Sätzen. Podcasts werden meist nebenbei konsumiert: beim Autofahren, beim Sport oder auf dem Weg ins Büro. Kaum jemand macht sich die Mühe, extra zurückzuscrollen, um den Inhalt noch einmal nachzuhören. Inhalte sollten daher so formuliert sein, dass sie beim ersten Hören verständlich sind.

    Zudem holt Podcast Storytelling die Menschen in ihrer Lebensrealität ab. Ein Beispiel: Statt abstrakt über „Schlafoptimierung durch ergonomische Matratzen“ zu sprechen, kann eine Episode mit einer alltäglichen Situation beginnen, beispielsweise mit Kreuzweh am Morgen, mit Müdigkeit trotz acht Stunden Schlaf. Sofort entsteht ein Bezug zum Alltag der Hörer:innen. Und genau der sorgt dafür, dass die Hörer:innen dranbleiben.

    Fazit aus Season 2: Konzept first, Storytelling always.

    Ein erfolgreicher Corporate Podcast verbindet zwei Ebenen: Strategische Klarheit im Konzept und Emotionen durch Storytelling. Ohne Strategie fehlt die Richtung, ohne Storytelling fehlt die Bindung. Wenn ihr also beide Ebenen ernst nehmt, profitiert ihr langfristig. Euer Unternehmens-Podcast wird dann nicht nur veröffentlicht, sondern auch gehört. Und in Zeiten steigender Podcast-Dichte entscheidet nicht die Existenz eines Formats über Erfolg, sondern dessen Qualität und strategische Ausrichtung.

    Ihr wollt euren Corporate Podcast 2026 mit uns starten? Schreibt uns eine E-Mail, an office@wepodit.com

     

    Spotify Logo ✕